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v. Verger, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde: im silbernen Mittelschilde einrechts gekehrter, gekrönter, goldener Löwe, welcher in der rechtenVorderpranke einen goldenen Granatapfel an einem zweiblätterigen,grünen Stiele hält. 1 und 4 in Silber ein hinler einem geflochte-nen, grünen Zaune aufwachsender, dichtbelaubter Granatapfelbaummit fünf (2, 1 und 2) goldenen Früchten, und 2 und 3 in Rothdrei (2 und 1) Granatapfel ohne Stiel und Blätter. Auf dem Schildestehen zwei gekrönte Helme. Aus dem rechten Helme wächst,zwischen zwei silbernen Büflelshürnern, der Löwe des Mitlelschildes,einwärts gekehrt und den Granatapfel in der linken Pranke haltend,auf, und der linke Helm trägt einen goldenen Granatapfel an einemlangen, zweiblätlerigen, grünen Stiele zwischen einem oflenen, sil-bernen Adlersüuge. Jeder Flügel des letzteren ist mit einem rothen,mit drei neben einander gestellten Granatäpfeln belasteten Quer-balken belegt. Die Decken des rechten Helmes sind grün und sil-bern und die des linken roth und silbern. — Abdrücke von Pet-schaften. — Wappenbuch des Königreichs Bayern, IV. 33. — v. Ilef-ner, IL 65 und S. 61 (der offene Flug auf dem linken Helme istroth tingirt und die Beschreibung sagt: ein offener, rother Flug,darauf jederseits ein rother, mit drei Granatäpfeln belegter Balken.Wäre der Flug roth, so könnten ja, ohne einen gleichfarbigen Bal-ken, die drei neben einander stehenden Granatäpfel denselben be-legen; so wird wohl, da auch die Decken des linken Helmes rothund silbern angegeben sind, der Flug silbern und mit einem rothenQuerbalken belegt sein sollen, v. Hefner giebt übrigens sehr rich-tig an, dass ein Wappen der Freiherren v. Verger, deren Name,was beiläufig bemerkt wird, französisch auszusprechen ist, geradefünf und zwanzig Granatäpfel erscheinen). — v. Lang, S. 256 etc.— v. Hellbach, II. S. 640: Freiherren Verger v. Mossdorf und Frei-herren v. Verger. — Genealog. Taschenbuch der freiherrl. Häuser,1855. S. 655—658, und 1857. S. 797 und 798.
Bayern. Die drei Gebrüder v. Verger, Maximilian Emanuel,kurbayer. Geh. Rath und Rentmeister zu Straubing, Franz Joseph,Canonicus des Collegialstiftes zu Straubing, und Philipp Nerius,kurbayer. Regierungsrath, wurden vom Kurfürsten Maximilian III,Joseph von Pfalzbayern, laut Diploms d. d. München, 4. Juli 1748,in den Freiherrenstand erhoben, und Johann Baptist Anton v. Ver-ger, k. bayer. Generalmajor, Chef der Gensdarmerie etc., später k.