Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
429
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Maximilian Freiherr v. Vequel, Herr auf Hohencamnier, k. bayer.Kämmerer, Oberst-Lieutenant und Districts-Inspector der Landwehr,vermählte sich 1844 mit Maria Theresia Freiin v. Westernach, Erb-tochter des Ignnz Frriherrn v. Westernach, Herrn zu Kronhurg undlllerbeuern, k. hayer. Kämmerers, Ohersl-Lieutenanls etc. und ehe-maligen filrsll. Augsburg. Erbmarschalls, welcher, 21. Octbr. 1849,den Mannsstamm seines alten, angesehenen, ursprünglich schwäbi-schen und seit 1370 in fortlaufender Stammreihe bekannten Ge-schlechtes, in welches 1693 der Reichs-Freiherrenstand gekommenwar, schloss, worauf Maximilian Freiherr v. Vequel mit seinem Na-men und Wappen den Namen und das Wappen der Freiherrenv. Westernach, wie oben angegeben, vereinigt hat. In Bezug aufdie Vereinigung der beiden genannten Wappen sei hier noch er-wähnt, dass nicht das ganze freiherrlich v. Westernachsche Wappen,sondern nur der, das Stammwappen enthaltende Mitlelschild des-selben und der Hehn des Stammwappens mit dem betreffendenSchmucke als mittlerer Helm in das neue Wappen der Freiherrenv. Vequel-Westernach aufgenommen worden ist. Der Schild desvollständigen Wappens der Freiherren v. Westernach war geviertmit Mittelschilde: letzterer enthielt (s. oben) das Stammwappen, er-slercr das angenommene freiherrlich v. Bettendorfsche Wappen, wel-ches aus dem Bellendorfschen Stammwappen und dem Wappen des25. Nov. 1668 im Mannsstamme erloschenen, alten rheinländischcnAdelsgeschlechtes der Brömser v. Rüdheim, wie folgt, zusammenge-setzt war. 1 und 4 in Roth ein silberner Ring (BettendorfJ, und2 und 3 unter einem silbernen Schildeshaupte in Schwarz sechssilberne Lilien in drei Reihen, 3, 2 und 1 (Brömser v. Rüdesheim).Von den auf dem Schilde sich erhebenden drei gekrönten Helmentrug der mittlere den Westernachschen sitzenden Wolf, der rechteeinen aufrecht gestellten, silbernen Ring, welcher umher mit sieben(richtiger als fünf) schwarzen Hahnenfedern, von welchen drei sichrechts, vier links kehren, besteckt ist (Beltendorfscher Helm), undder linke einen runden, schwarzen Hut mit breitem, nach der Lin-ken spitz zugehendem Hermelin-Aufschläge. Der Hut ist mit zweisilbernen FederbüsdÜen, deren rechter hinter dem Hute, der linkeaber vor dem Hute, aus dem Aufschlage hervorkommt, besteckt,und jeder dieser Büsche besteht aus 15 spitzen Federn in vierReihen zu 4, 4, 4 und 3 Federn. Die Decken des mittleren Hel-mes sind schwarz und silbern, die des rechten rolh und silbern,und die des linken schwarz und silbern.