Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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407
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ben ganz ähnliche Stammbuchszeichnung mit der Unterschrift: Jo-hann Albert v. Thüna, 1576, sah; doch giebt v. Meding auch an,dass er auch das Wappen auf dem Helme mit nur sechs Fahnenund ohne Straussenfedern gemalt gefunden habe. Was übrigensdie erwähnten Lackabdrücke von Petschaften anlangt, so weisen dieälteren derselben mehrere Varianten nach. Ein Allianzwappen,rechts v. Thüna, links v. Woldern, zeigt eine gestürzte, gebogeneSpitze, welche von der Milte der Seitenränder zur Mitte des Schil-deslüsses geht. Der ganze Ober!heil des Schildes ist rolh, deruntere, welcher durch die nur linienartige Spitze der Länge nachgetheilt erscheint, ist silbern. Auf dem gekrönten Helme stehenacht Fahnen, und die beiden Federn hängen am Helme herab. DerAbdruck von einem älteren Petschafte mit der Umschrift AWVT er-,giebt in einem runden silbernen Schilde einen gestürzten, ganzen,geraden, rothen Sparren. Der gekrönte Helm trägt acht Fahnenund es scheint zwischen den mittleren beiden noch eine Figurdem Ansehen nach eine sparrenartige, aufrecht zu stehen. VonFedern werden die Fahnen nicht beseitet etc. Val. König, III.S. 111525, lingirt auf dem gekrönten Helme die rechte Straus-senfeder roth, die linke silbern, und stellt zwischen diese Federnsechs an wechselsweise silberne und rothe Turnierstangen befestigteund je zu drei nach rechts und links fliegende Fähnchen, von wel-chen die an den silbernen Stangen rolh, die an den rothen Stan-gen aber silbern sind. Die nach rechts fliegenden Fahnen sindalso rolh, silbern, rolh, die nach links wehenden aber silbern,roth, silbern. Diese Angaben Val. Königs stimmen mit Sieb-macher, I. 147: v. Dhünae, Thüringisch, überein, nur hat Letz-terer die Farbe der Fahnenstangen nicht angegeben. DieDecla-ration" sagt: der mittlere gespitzte Theil im Schilde ist roth, dieanderen beiden weiss. Auf dem Helme eine gelbe Krone. DieFahnen (sechs) eine um die andere rolh und weiss, die zwei Fe-dern dergleichen, die Helmdecke auch roth und weiss. Supplem.zu Siebmachers Wappenbuche, III. 13: Herren v. Thuna, und V.24: v. Thüne (beide Abbildungen sind hinsichtlich des Schildes sichgleich: man sieht in Silber eine gebogene, gestürzte, rothe Spitze,der Helmschmuck aber ist verschieden. Der gekrönte Helm trägtauf der ersten Abbildung, zwischen einer rechts schwarzen, linksrothen Straussenfeder, acht Fahnen, von welchen vier unter einan-der nach rechts, vier aber nach links wehen. Die erste (obere)und dritte Feder jeder Seite ist roth, die zweite und vierte (untere)