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silbern. Die zweite Abbildung ist zweifelsohne nach Val. Konigangegeben: der gekrönte Hehn trägt, zwischen einer rechts rothen,links silbernen Slraussenfeder, seebs Fahnen ganz so, wie oben inIlezug auf Val. König angegeben wurde. — Wappenbuch der Siichs.Staaten, IV. 88 (der Helmschmuck ist, wie Valent. König denselbenangegeben hat, nur sind die Fahnen nicht wechselsweise roth undsilbern, sondern wechselsweise silbern und roth, die nach rechtswehenden Fahnen sind also silbern, roth, silbern, die nach linkswehenden roth, silbern, roth). — v. Gleichenstein: Stammregisterder v. Thiinau (die Abbildung ist schlecht. Im Schilde schwebtein Wappenbild, welches wie ein gestürzter Sparren aussieht, undder Helm trägt, zwischen zwei Figuren, die mehr wie Aelnxn alswie Federn aussehen, vier Fahnen, zwei derselben, eine grossereoben, eine kleinere unter derselben, fliegen rechts, und zwei der-gleichen Fahnen links). — v. Haltstein, II. S. 416 und 417. —Gauhe, I. S. 2552 und 2553.— Zedier, XLI1I. S. 1812—1816. —Biedermann, Geschlechtsregister des Ortes Steigerwald, Tab. 274—280. — v. Hellbach, II. S. 585. — N. Preuss. Adelslexicon, IV.S. 268.
Sachsen, Bayern, Preussen. Altes, thüringisches Adels-geschlecht. Wie Spangenberg angiebt, soll Friedhelm (Friedrich) mitHeinrich Tangein vom Kaiser Otto I., 961, zum Ritter geschlagenworden sein. Aus Thüringen breitete sich die Familie auch in denRittercantonen Gebürg und Steigerwald, im Voigllande, im .Meiss-nischen, den Rheinlanden etc. aus. Fritz v. T. war 1436 Land-voigt an der Orla, Friedrich 1442 Amtmann zu Saalfeld. Georg1498 Abt daselbst, und ein anderer Friedrich 1518 Amtmann zuWeimar. Letzlerer wurde später des Kurfürsten Johann Friedrichzu Sachsen vertrautester Rath und hat sich namentlich 1530 derReligionsstreitigkeiten, wie v. Seckendorf und Spangenberg angeben,angenommen. Von den Urenkeln desselben starb Georg Sigmund1679 als herzog], Braunschweigischer Landdrost zu Isenhagen. Dererwähnte Friedrich v. Thüna, luirsächs. Geb. Rath, besass die Herr-schaften Lauenstein und Schlottwein, und von den Urenkeln des-selben kommt noch 1680 Christoph v. T., Herr auf Hohenstein,als filrstl. Brandenburg. Rath, Ober-Amtmann zu Schauenstein undDirector der Ritterschaft des MarkgrafenLhums Baireuth vor. Umdieselbe Zeit war Hans Rudolph v. T., Herr auf Schlottwein, luir-sächs. Kammerherr und pflanzte den Stamm durch fünf Sühne fort,und Johann Georg v. T. aus dem Hause Molsdorf starb nach der