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v. Süsskind, Freiherren.
Schild geviert mit Miltelschilde. Der Mittelschild ist durch eineganze, aufsteigende, gebogene Spitze in drei Theile getheilt: I und2 (rechts und links) in Gold ein grüner Berg mit einem grünenStrauche von acht Blättern, und 3 (in der Spitze) in Roth ein sil-berner Thurm, unten mit Thor und zwei neben einander stehendenFenslern, oben aber mit zwei unter einander stehenden Fensternund über denselben mit drei Zinnen. 1 und 4 des Ilauptschildesin Schwarz ein goldener Querbalken, welcher oben und unten imSchwarzen von drei neben einander stehenden', silbernen Weckenhegleitet ist; 2 und 3 in Silber auf einer geflügelten, blauen Kugeldie vorwärts- und rechtssehende Glücksgöttin, welche mit der Rech-ten den blauen Schleier über und um sich wirft und in der Linkenaufrecht einen Mercursstäb hält. Auf dem Schilde steht eine freiherr-liche Krone, auf welcher sich drei gekrönte Helme erheben. Dermittlere Helm trägt, zwischen zwei goldenen Büffelshörnern, einenaufwachsenden, rechtssehenden, roth bekleideten Mann mit silber-nem Kragen und rother, den Zipfel nach links und unten um-schlagender Mütze, welcher mit der Rechten das Horn umfasst undin der aufgehobenen Linken einen grünen Strauch von sechs Blät-tern emporhält. Auf dem rechten Helme ruht, zwischen einem vonSilber und Blau mit gewechselten Farben quer gelheilten oll'enenAdlersfluge, eine silberne, mit drei schwarzen Straussenfedern be-steckte Kugel, und auf dem linken steht die Glücksgöttin des 2. und3. Feldes. Die Decken sind rechts blau und silbern, links rolhund golden, und den Schild halten zwei einwärtssehende, goldeneGreife. — Handschriftliche Notizen. — v. Hefner, II. 63 und S. 59.— Woppenbuch des Königreichs Bayern, X. 7 (der Mann auf demmittleren Helme mit schwarzem Hute und grünem Kragen und Auf-schlägen hält, die Linke in die Seite setzend, den Strauch mit derRechten empor).
Bayern. Der Stammvater des freiherrlichen Geschlechtsv. Süsskind ist Johann Gottlieh Süsskind, welcher sich in Augsburgdurch Fleiss und Talent zu einem der ersten Banqniers, so wiezum Stubenmeister emporschwang. Derselbe erwarb die GüterSchwendi, Böchingen, Dennenlohe etc., und wurde vom Könige Ma-ximilian I. Joseph von Bayern, 18. Febr. 1821, mit seiner zahlreichen,noch jetzt in Bayern Bediensteten und reich begüterten Nachkom-menschaft in den Freiherrenstand erhohen.