Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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k. k. Kämmerer, Generalmajor und Commandant der Haupt- undResidenzstadt München.

v. Stubenvoll, auch Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 in Gold drei schwarze Querbalken,und 2 und 3 in Roth ein aufgerichteter, rechts gekehrter, zum Rauhgeschickler Wolf von natürlicher Farbe mit aufgeworfenem Wedelund rother, ausschlagender Zunge. Auf dem Schilde steht ein, miteinem von Gold und Schwarz fünfmal gewundenen Wulste bedeck-ter Hehn, welcher, zwischen einem offenen Adlerslluge, dessen rech-ter Flügel von Gold und Schwarz, der linke von Roth und Goldquer gelheilt ist, den Wolf des 2. und 3. Feldes trägt. Die Hehn-decken sind rechts und links schwarz und golden. Abdrückevon Petschaften, von welchen aber einige und zwar ohne Farbengestochene Feld 1 und 4 sechsmal quer gestreift, den Hehn gekröntund jeden Flügel des offenen Fluges auf dem Helme mit einemQuerbalken belegt zeigen. Als Schildhalter sind auf den Petschaf-ten der letzteren Art zwei auswärtssehende Wölfe angenommen.Handzeichnung und handschriftliche Notizen. Siebmacher, III.49: v. Stubenvoll, Oesterreichisch (die Wolfe sind silbern, und derHelm ist gekrönt). Hürschelmann, Sammlung, Tab. 62. Desselbengenealog. Adelshistorie, 1. S. 139144. Neues Genealog. Hand-buch, 1777. S. 336, und 1778. S. 388. v. Heiibach, II. S. 553.

Oesterreich, Bayern, Sachsen-Gotha und Weimar.Ein, so viel bekannt ist, erloschenes, ursprünglich aus Steiermarkstammendes Adelsgeschlecht. Wolf Stubenvoll wurde mit seinenVettern, Hans, Michael und Jacob St., vom Kaiser Rudolph II. lautDiploms d. d. Wien, 3. August 1589, in den Reichsadelsstand er-hohen. Derselbe, der Religion wegen aus Steiermark vertrieben,starb zu Wien mit Hinterlassung von sechs Kindern. Der Sohndesselben, Hans v. St., geh. 1569, gest. 1640, war k. k. Oberlieu-tenant und böhmischer und mährischer Landstand. Von ihmstammte Hans Christoph v. St., geh. zu Wien 3. März 1603, wel-cher als lt. lt. Oberstlieulenant in der Schlacht bei Rheinfolden(3. März 1638) fiel. Aus der Ehe mit Elise v. Helfersheim, gest.zu Regensburg 7. Febr. 1645, stammten Hans Otto v. St., geb.1627 und gest. 1650 als lt. k. Lieutenant, und Hans Christoph