Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
396
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siebenperlige Krone, auf welcher sich ein gekrönter Helm erhebt,welcher drei Straussenfedern, blau, silbern, blau, trägt. Die Helm-decken sind rechts schwarz und golden und links roth und golden,und den Schild halten zwei geharnischte, vorwärtssehende Mohren.Dieselben tragen einen weissen Turban, vorn mit einer silbernenRundung geziert und mit einer Reiherfeder besteckt, haben um denHals eine Kette von weissen Perlen, über der Rüstung einen Schurzvon weissen Federn und halten in der freien Hand eine weisseLanze. Wappenbuch des Königreichs Bayern, XI. 38. v. Hei-ner, 11. 63 und S. 59.

Bauern. Gottlieh Strehl, vormaliger Oberlieutenant in derSchweiz, wurde vom Könige Ludwig von Bayern, 25. Sept. 1833,mit dem Beinamen: v. Brizay, in den Freiherrenstand erhoben.Die Familie ist von dem Geschlechte der Freiherren v. Ströhl (s.den nachstehenden Artikel) wohl zu unterscheiden.

v. Ströhl, Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein schrägrechter, geflutheter,silberner Balken (Fluss), welcher oben und unten von einem sechs-strahligen, silbernen Sterne begleitet ist; 2 und 3 in Gold einrechts gekehrter, doppelt geschweifter, rother Löwe. Auf dem Schildestehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt einen dieSachsen einwärts kehrenden, geschlossenen, blauen Adlersflug, wel-cher schräglinks mit dem, von den Sternen hegleiteten, gefluthetenBalken des 1. und 4. Feldes belegt ist, und aus dem linken Helmewächst der Löwe des 2. und 3. Feldes empor. Die Hehndeckensind rechts blau und silbern und links roth und golden. Wap-penbuch des Königreichs Bayern, IV. 22. v. Hefner, II. 63 undS. 59. v. Lang, S. 247. v. Ilellbach, II. S. 549.

Bayern. Der kurbayersche Regierungscanzier und Lehen-propst zu Straubing v. Ströhl erhielt vom Kurfürsten Max Joseph,3. März 1769, ein Freiherrendiplom. Derselbe war ein Sohn deskurbayerischen Hofkammerrathes und Mautcommissars Johann Georgv. St., welcher aus einem ursprünglich schlesischen und lausitzi-schen, den Namen Strela führenden Geschlechle' stammte, welches1758 in Bayern als ritterlich ausgeschrieben worden war. Vonihm stammte Aloys Johann Nepomuk Freiherr v. St., geb. 1768,