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eilien die Sachsen einwärts kehrenden, halb geschlossenen, blauenAdlersflug, welcher mit dem goldenen Querbaiken des Schildes be-legl ist. Die Decken heider Helme sind blau und golden. — Hand-zeichnung und handschriftliche Notizen. — Wappenbuch des König-reichs Bayern, VIII. 100 (den Schild halten zwei auswärts sehende,goldene Leiwen). — v. Hefner, II. 131 und S. 118. — Megerlev. Mühlfeld, S. 147, und Ergänzungsband, S. 463. — v. Lang,S. 563. — v. Hellbach, IL S. 546.
Oesterreich, Bayern. Joseph v. Strassern, Herr der Herr-schaft Kottingbrunn in Niederüsterreich, wurde vom Kaiser Joseph IL,17. August 1787, nachdem derselbe im eben genannten Jahre denAdelsstand erhalten halte, in den erbländisch-österreichischen Bitter-stand erhoben und 16. Oct. 1787 den niederösterreichischen Stän-den einverleibt. Derselbe hat den Stamm fortgesetzt, und in denneueren Jahrgängen des Militair-Schematismus des österreichischenKaiserthums kommt der Name des Geschlechts mehrfach vor. —Mit der in Oesterreich blühenden Familie der Bitter v. Strassernsteht unstreitig die bayerische Familie der Bitter v. Slrassernim nächsten Zusammenhange. Franz Carl Strassern, geb. 1738,k. bayerischer Hofkammerrath und quiesc. Forstmeister zu Hei-deck, hatte, unter Verleihung eines Wappens, welches bis auf dieSchildhalter (s. oben) mit dem Wappen der österreichischen Bilter-familie v. Strasse™ ganz übereinstimmt, vom Kurfürsten Carl Theo-dor von der Pfalz;, 4. Juli 1792, den Kitterstand erhalten und wurdespäter, als dem Bitterstaiule angehörend, in die Adelsmatrikel desKönigreichs Bayern eingetragen. — In Bayern soll, wie v. Ilefnerangieht, die Familie erloschen sein.
Strehl v. Brizay, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Mittelschild quer getheilt:oben in Gold ein rechts gekehrter Mohrenkopf mit weisser Kopf-binde, deren Schleife hinten nach links steht, unten in Boll) zweisilberne Querbalken. I und 4 in Gold ein rothes Castell mitschwarzem, geschlossenem Thore und oben mit zwei Beihen Zin-nen, jede zu vier Zinnen, und auf der oberen Keihe derselben mitdrei Thürmen, welche oben drei Zinnen tragen; 3 und 4 in Blaudrei silberne, gelluthete Querbalken. Auf dem Schilde steht eine