Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
388
Einzelbild herunterladen
 

388

zwei griinen 15lättern, einem rechts, dem änderen links. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem, zwischen zweiblauen, mit einem silbernen Querbalken belegten Büffelshörnern,ein vorwiirtssehender Mann in blossem Kopfe und blauer Kleidungmit silbernem Kragen, dergleichen Aufschlägen und Gürtel aufwächst,welcher in der Hechten die Traube des 2. und 3. Feldes hält unddie Linke in die Seite stemmt. Die Helmdecken sind blau undsilbern. Wappenbuch des Königreichs Bayern, VIII. 76.v. Ilefner, II. 141 und S. 115.

Bayern. Johann Georg Seybold, k. bayer. Oberforstrath,wurde vom Könige Maximilian 1. Joseph von Bayern, 16. Beehr.1821, in den Adelsstand des Königreichs Bayern erhoben.

v. Siebold.

Schild quer getheilt: oben in Gold ein schräglinks gelegter,schwarz bekleideter Arm, welcher in der nach unten und rechtsgekehrten Iland eine Lanzette hält; unten in Blau ein sechsslrah-ligcr, goldener Stern. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher zwei blaue Büffelshörner trägt, die an der Aussenseite mitfünf goldenen Kugeln besetzt sind, und zwischen welchen der Sternder unteren Schildeshälfte schwebt. Die Helmdecken sind blau undgolden. Abdrücke von Petschaften. Wappenbuch des König-reichs Bayern, VIII. 78. v. Ilefner, II. 141 und S. 115.v. Lang, S. 548, und Ergänzungsband, S. 143. v. Hellbach, ILS. 481.

Bayern. D. Carl Caspar Siebold, fitrstl. Würzburgscher. Hof-rath, Professor der Medicin und Oberwundarzt des Julius-Spitalszu Würzburg, wurde vom Kaiser Franz IL, 1. Octbr. 1801, wegenseiner Verdienste um das k. k. Feldspital, welches sich 1796 inWürzburg befand, in den Reichsadelsstand erhoben. Derselbe, gest.1812, einer der berühmtesten deutschen Chirurgen seiner Zeit, hatden Mannsstamm durch mehrere Sohne und die Nachkommen der-selben fortgepflanzt, und nach v. Lang (Supplem., 1. 142) warenin die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen: I. JohannElias Cosinus Adam v. Siebold Sohn des D. Carl Caspar v. Siebold geb. 1775, k. bayer. Medicinalrath, o. ö. Professor der Geburts-lnilfe auf der Universität Würzburg, Director der Hebammenschule,