Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Entbindungsanstalt etc.; II. des (schon 1798 vor dem Vater) ver-storbenen Bruders, des Prof. medic. am Julius-Spitale zu Würzburg,D. Georg Christoph S. nachgelassener Sohn: Franz Philipp Baltha-sar v. S., geb. 1796, und III. des (1814) ebenfalls verstorbenenBruders, des grossherz. hessischen Hofraths und Uoctors am Julius-Spitale, Johann Heinrich v. S., nachgelassene fünf Sühne: CarlCaspar Franz Joseph, geb. 1SU0, Gottfried Jobann Elias, geb. 1802,Georg Ernst Franz etc., geb. 1812, Philipp Joseph Rudolph, geb.1813, und Julius, geb. 1814. Die Vornamen des Stammvatersder Familie v. Siebold und die zweier seiner oben genannten Sühne,wie dieselben sich in der Adelsmatrikel des Königreichs Bayernvorfinden sollen, stimmen nicht ganz mit den Angaben der inedi-cinischen Literatur, in welcher diese Namen so oft vorkommen,v. Siebold, der Vater, schrieb sich nicht Caspar Carl, sondern CarlCaspar, doch war der Rufname allerdings Caspar; der mit den Vor-namen Johann Elias Cosinus Adam v. S. aufgeführte Sohn, welcherals Geburtshelfer zu grossem Rufe gelangte und 1816 Professor derGeburtshülfe an der Universität Berlin wurde, nannte sich nach denTiteln seiner Werke: Adam Elias v. S., und der von v. Lang Jo-hann Heinrich v. Siebold genannte Solu», welcher, wie der Vater,zu den berühmtesten Chirurgen seiner Zeit gehürte, ist in der me-dicin. Literatur nur als D. Johann Barthel v. Siebold, früher kur-pfalz-bayer., später grossherzogl. Würzburg. Rath, o. ü. Professorder medicin. Chirurgie und Chirurg. Klinik an der Julius-Universitätund Oberwundarzt am Julius - Spitale zu Würzburg bekannt. Letz-terer schrieb sich übrigens bis 1806 nicht bloss v. Siebold, sondernD. Jobann Barthel v. Siebohl, des h. rüm. Reichs Ritter,

v. Sonnenstein (Zäher, auch Zaiher v. Sonnenstein),

Ritter.

Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein an die Theilungslinieangeschlossener, schwarzer Adler, und 2 und 3 in Blau ein ausdem Feldesfusse aufsteigender, silberner Berg mit fünf Spitzen,welcher von einer in der rechten Oberecke des Feldes stehenden,goldenen Sonne beschienen wird. Auf dem Schilde stehen zweigekrünte Helme. Der rechte Helm trägt eine gekrönte, silberneSäule, um welche in der Mitte ein grüner Lorbeerzweig zweimal