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v. Schaeffer, Ritter.
Im mit breiter, goldener Einfassung versehenen, rotlien Schildeein denselben ganz überziehendes, gewöhnliches, goldenes Kreuz,welches mit einem kleineren, an den Rändern eingeschnittenen,rotlien Kreuze und vor diesem letzteren mit einem blauen Mittel-schilde belegt ist. Durch die Mitte dieses Mittelschildes ziehen sichin Form des Buchstaben W zwei an einander stossende, gestürzte,silberne Sparren (wie im Wappen des bekannten polnischen Stam-mes Abdank), welche von drei silbernen Kugeln, zwei über diesenSparren neben einander und eine unten, begleitet sind. Auf demSchilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt einenoffenen, schwarzen Adlerstlng, jeder Flügel desselben ist mit einemsechsstrahligen, goldenen Sterne belegt, und zwischen den Flügelnschwebt eine rothe Rose. Aul dem linken Helme stehen zwei ge-kreuzte Fahnen. Die nach rechts (liegende, blaue Fahne ist derLänge nach mit den beiden gestürzten Sparren des Mittelschildes,die linke, goldene Fahne aber mit dem eingeschnittenen, rolltenKreuze des Schildes belegt. Die Decken des rechten Helmes sindrotli und golden und die des linken blau und silbern. — Ilandzeich-nung. — Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungsband, S. 201. — v. Döll-bach, II. S. 375.
Oesterreich. Friedrich v. Schaeffer, k. k. Geheimer Reichs-hofcanzlist, erhielt vom Kaiser Franzi., 1757, die Bestätigung desihm zustehenden erbländisch-österreichischen Ritterstandes. DerStamm ist fortgepflanzt worden, und der Name des Geschlechts:v. Schaeffer, Ritter, findet sich in den neueren Jahrgängen desMilitäi'r-Schematismus des österreichischen Kaiserlhumes vor. — Diehier in Rede stehende Familie ist von der im folgenden Artikel ab-gehandelten Familie: Scbäfler v. Schäffersfeld, so wie von anderengleichnamigen Familien in- und ausserhalb Oesterreichs wohl zuunterscheiden.
Schäffer v. Schäffersfeld, Ritter.
Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein rechtssehender, schwarzerAdler, und 2 und 3 in Roth ein freischwebender, rechts gekehrter,im Ellbogen nach unten gekrümmter, silbern geharnischter Arm,welcher in der Faust ein Schwert mit goldenem Grille nach oben