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tlior, ausgeschlagener Zunge, welcher mit beiden Vorderpranken eineauf der Theilungslinie aufstehende, golden gekrönte, silberne Säulehält; unten in Gold drei (2 und 1) rothe Kugeln. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher den Rumpf eines vorwärtssehen-den, härtigen Mannes in blauer Kleidung mit goldenem, vorn ge-theilten Kragen trägt. Der Kopf isL mit einer golden aufgeschla-genen, blauen Mütze, deren mit einer goldenen Quaste besetzterZipfel sich nach links und unten kehrt, bedeckt, und die Brust miteinem goldenen, mit den drei rothen Kugeln der unteren Schildes-hälfte belasteten Querbalken belegt. Die Helmdecken sind rechtsblau und golden, links rotli und golden. — Abdrücke von Petschaf-ten. — Handschriftliche Notizen. — Tyroff, I. 246.
Sachsen. Friedrich Ludwig Saul, kursächs. Legationsrath,wurde im kursächs. Reichsvicariate laut Diploms d. d. Dresden,12. Aug. 1741, in den Reichsadelsstand erhoben. Die Familie ist,wenn nicht mit dem Erhobenen, doch wohl schon im nächstenGliede erloschen.
v. Schäfer.
Im blauen Schilde zwei braungeschaftete, im Andreaskreuzeüber einander gelegte Hellebarden mit goldenen Quästen: auf dem-selben ein stahlblauer, roth ausgeschlagener Turnierheini mit gol-denem Kronenreif, hinter welchem zwei gekreuzte Hellebarden her-vorragen, und silbernen, blau ausgeschlagenen Helmdecken. —Wörtlich nach dem Diplome.
Braunschweig, Oesterreich. Der kaiserlich königlichösterreichische Major Ferdinand Schäfer ist vom Herzoge Wilhelmvon Braunschweig mittelst Diploms vom 3. Febr. 1856, um dem-selben „einen offenkundigen Beweis der Anerkennung der von des-sen Vater Sr. Durchlaucht dem in Gott ruhenden Herzoge FriedrichWilhelm von Braunschweig geleisteten Dienste und ein Zeichenlandesfürstlichen Wohlwollens zu geben", für sich und seine recht-mässigen ehelichen Nachkommen in den Adelsstand erhoben worden.