Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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376
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und links schwingt. Aul' dem Schilde stehen zwei gekrünle Helme.Der rechte Hehn trägt den geharnischten Arm des 2. und 3. Fel-des mit dem Schwerte einwärts gekehrt, und der linke drei Straus-senfedern, roth, silbern, roth. Die Decken des rechten Helmes sindschwarz und golden und die des linken roth und silbern. — Iland-zeichnung und handschriftliche Notizen: Schäffer v. Schaffersleid.—Megerle v. Mühlfeld, S. 142, und v. Heiibach, 11. S. 376: Schafferv. Schaffersfeld, Ritter — eine nach Allem nicht richtige Schreib-arl des Namens der Familie.

Oesterreich. Johann Anton Schäffer, k. k. Hofrichler desadeligen Frauenstifts zu Goess in Steiermark, wurde von der Kai-serin Königin Maria Theresia, 6. Juli 1767, in den erbländisch-üsterreichisehen Rillerstand erhoben. Der Stamm ist fortgepflanztworden, und der Name der Familie kommt, Schäffer v. Schäffers-feld, Ritter, geschrieben, in den neueren Jahrgängen des Militair-Schematismus des österreichischen Kaiserthums vor. — Die hier inRede stehende Familie ist von dem im vorstehenden Artikel abge-handelten Geschlechte: v. Schaefl'er, Ritter (ohne Prädicat), so wievon der österreichischen Adelsfamilie Schaeffer von der Mulda (Di-plom vom Jahre 1818 für den k. k. Generalmajor und BrigadierJoseph Schaeffer mit dem Prädicate: von der Mulda), wohl zuunterscheiden.

v. Schierbrand.

Im silbernen Schilde drei schrägrechts an einander gestellte,schwarze Rauten und über und unter denselben drei neben einan-der schräglinks gelegte, goldene Waizenähren. Aul dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher sechs von Silber und Schwarzquer getheilte Fahnen an rothen Stangen trägt. Drei Fahnen wen-den sich rechts, drei links. Die Helmdecken sind schwarz und sil-bern. — Abdrücke von Petschaften. — v. Meding, I. S. 525 (wiebeschrieben, nach einem Stammbaume). — Wappenbuch der Sächs.Staaten, V. 79. — v. Uechtritz, Geschlechtserzählungen, I. Tab. 60,und dessen diplomat. Nachrichten, III. S. 193—199 (Nachrichtenaus den Kirchheilingenschen Kirchenbüchern von 1610—1785). —v. Hellbach, II. S. 400.

Sachsen, Preussen. Altes, thüringisches, in Sachsen seit