Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
351
Einzelbild herunterladen
 

351

ist, links in Schwarz ein einwärts gekehrter, goldener Löwe, welcherin der rechten Vonlerpranke einen grünbelaubten, gebogenen Zweigmit drei blauen Bhnnen vor sieh nach aussen hält (die eine Blumesteht oben nach links und unten, und die anderen beiden in derMitte des Zweiges, eine nach oben, die andere nach unten). Aul'dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem, zwischen einemoffenen Adlerstluge, dessen rechter Fliigel von Silber und Schwarz,der linke von Bold und Blau quer gelheilt ist, der Löwe der lin-ken Schildeshälfte mit dem beschriebenen Zweige aufwächst. DieHelmdecken sind rechts schwarz und silbern, links blau und gol-den. Abdrücke von Petschaften. Wappenbuch des KönigreichsHannover, D. 9. Wappenbuch des Königreichs Bayern, XII. -72(der Sparren steht in der Milte der rechten Schildeshälfte, derLöwe in der linken Hälfte und ist auf dem Helme doppelt ge-schweift, und der Zweig, welchen derselbe hält, zeigt nurdie blauen Blumen ohne Blätter; der rechte Flügel auf deinHelme ist von Schwarz und Silber quer getheilt). v. Hefner, IL127 und S. 105 (wie im Wappenbuch des Königreichs Bayern.Das diesem Wappen von v. Hefner beigefügte Stammwappen ergiebteinen bis an den oberen Schildesrand reichenden Sparren, welchervon drei schwarzen Trudenfüssen, wie erwähnt, begleitet ist. Dermit einem schwarz-silbernen Wulste bedeckte Hehn trägt, zwischeneinem offenen Adlersfluge, dessen rechter Flügel silbern, der linkeschwarz ist, einen Trudenfuss. Die Helmdecken sind schwarz undsilbern. Nach v. Hefner wurde in dein unten angeführten Diplomevon 1627, welches Diplom als Adelsbrief bezeichnet wird, dasSlammwappen mit dem Wappen der Wizenhauser, welche bis aufeine Person abgestorben waren, wegen der Mutter des Erwerbers,welche eine v. Wizenhauser war, vermehrt. Die Blumen, welcheder Löwe hält, werden im Diplome: drei blaue Ackolay oder Agni-lien-Blümlein genannt). Pfeffinger, III. S. 785, 787 und 791.Freih. v. d. Knesebeck, S. 233.

Hannover, Bayern. Johann Beck, fiirstl. Braunschweig-Wolfenbiittelscher IIofgerichts-Assessor (nach anderen Angaben: Dr.Johann Recke, Abgeordneter am kaiserl. Ilofe), erhielt mit seinemBruder, Georg Reck, Secrelair zu Goslar, von dem Kaiser Ferdi-nand IL, laut Diploms d. d. Wien, 29. Juli 1627, die Bestätigungdes ihnen zustehenden Adels. Dieselben stammten aus einem an-gesehenen Patriciergeschlechte der früher reichsfreien Stadt Goslar,in welcher der Vater, Gross- und Urgrossvater, welcher letztere der