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v. Perfall, Freiherren.
Schild geviert: I und 4 in Silber auf einem reiben Dreibergeein einwärts schreitender, schwarzer Bär (Stammwappen), und 2und 3 von Blau und Gold quer getheilt mit einem einwärts gekehr-ten Greife von gewechselten Farben (Wappen des erloschenen Ge-schlechtes Greif v. Greifenberg). Auf dem Schilde stehen zwei ge-krönte Helme. Aus dem rechten Helme wächst der Bär des 1. und4. Feldes, und aus dem linken der Greif des 2. und 3. Feldes,beide einwärts gekehrt, und der Greif, da derselbe nur halb ist,golden, auf. Die Decken des rechten Helmes sind schwarz undsilbern und die des linken blau und golden. — Wappenbuch desKönigreichs Bayern, XV. 37 (die 111. 75 sich findende Abbildungbat die Decken des rechten Helmes schwarz und golden, also, s.Feld 1 und 4, unrichtig angegeben). — v. Hefner, II. 56 und S. 50:v. Perfall, Freiherren auf Greifenberg. — v. Lang, S. 199. —v. Ilellbach, II. S. 218. — Schloss Greifenberg und seine Besitzer.Von Max Freiherrn v. Pcrfall. München 1846. — Geneal. Taschen-buch der freiherrl. Häuser, 1853. S. 321—324, und 1857. S. 543,unter Berufung auf 1856. S. 488 und 489.
Bayern. Altes, altbayerisches Adelsgeschlecht, dessen Stamm-haus, der Rittersitz Perfall im Landgerichte Wasserburg des Isar-kreises, bis 1845, dem Jahre der Ablösung, stets in der Hand derFamilie gehlieben ist. Erhard v. Perfall, des Herzogs WolfgangHofmeister, erhielt mit seinen vier Brüdern, Erasmus, Abte in Mal-lersdorf, Alexander, Abte in Rott, Georg, Propste in Baumburg, undChristoph, Pfleger in Kling, welche schon in sechster Generationauf Perfall sassen, vom Kaiser Friedrich III., 1480, neben Anerken-nung ihrer alten Abstammung, den Reichsadel, und vom HerzogeWolfgang 1507 die früher ihnen verpfändete Pflege Greifenberg ziunEigenthum als Lehengut, welches auch bis 1849, in welchem Jahredasselbe allodificirt und zu einem Fideicommiss-Majorate gemachtwurde, ohne Unterbrechung von der Familie besessen worden ist.— Den Freiherrenstand brachte in die Familie, deren Sprossensich zu allen Zeiten um Kirche, Fürst und Vaterland vielfach ver-dient machten, wie v. Lang (a. a. 0.) angiebt, der Landsasse HansFerdinand v. Perfall durch Diplom vom Kurfürsten Max EmanuelCarl von Pfalzbayern, d. d. München, 28. April 1685, doch stimmtmit dieser Angabe nicht ganz das Geneal. Taschenbuch der freih.Häuser, 1853. S. 321, da dasselbe die Erhebung in den Freiherren-