Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Pentz v. Pentzenau.

Schild der Länge nach gethcilt: rechts in Silber ein frei auf-recht gestelltes, doch an die Theilungslinie stossendes Stück einesgoldenen Gatters, welches aus zwei unten spitzigen Längen- undzwei Querstäben besteht; links in Blau ein aufgerichteter, rechtsgekehrter, goldener Lowe mit rother, ausschlagender Zunge und er-hobenem Schweife, auf dem Kopfe mit einem grünen Lorheerkranze,und um den Ilals mit einem silbernen, mit drei goldenen Schellenbelegten Bande, welcher mit den erhobenen Vorderpranken das Gat-ter im rechten Felde oben an den Längenstäben hält. Auf deinSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher einen rechtssehenden,golden gekrönten, schwarzen Adler mit weit ausgespreizten Flügelnund Füssen trägt, dessen Brust mit einem grünen Lorbeerkranzebelegt ist. Die Hehndecken sind blau und silbern. Handschrift-liche Notizen und Handzeichnung.

Oesterreich. Johann Heinrich Pentz wurde vom KaiserFerdinand III., laut Diploms d. d. Wien, 24. März J654, mit demPrädicate: v. Pentzenau, in den Adelsstand erhoben. Das Geschlechtdürfte schon lange erloschen sein und ist von der bekannten, ur-sprünglich märkischen Adelslämilie v. Pentz (s. Bd. III. S. 354356),welche sich später in Holstein und Pommern, so wie in Meklen-burg, Preussen etc. ausbreitete, wold zu unterscheiden, auch darfdasselbe, in Folge des Prädicats: v. Pentzenau, nicht mit dem al-ten bayerischen Geschlechte derer v. Pinzenau, welches letztereauch unter dem Namen der Frei- und edlen Herren v. Bentzenauoder Pentzenau und Penzenau vorkommt, verwechselt werden. Diev. Pinzenau (Siehmacher, 1. 77: v. Pientzenaw, Bayerisch) führtenim silbernen Schilde eine schräglinke, mit drei goldenen Kugeln be-legte, schwarze Strasse. Aus dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken wuchs der Rumpf eines linkssehenden, weiss be-kleideten Mohren mit weissen Kappen um den Hals auf, welchereinen weissen, gekrönten und mit drei Federn, schwarz, weiss,schwarz, besteckten Hut trug, dessen schwarzer Stülp mit den Ku-geln des Schildes belegt war.