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stand, wie folgt, anführt: Freiherrenstand, München, 26. April 1685,für Johann Ferdinand v. Perfall, Kümmerer des Herzogs AlkrechtSigmund, Bischofs in Freising. — Im Laufe der Zeit wurde derBesitz der Familie immer bedeutender. Freiherr Emanuel, geb.1717, gest. 1790, ein Sohn des Freiherrn Max Joseph, kurcöln.und kurbayer. Kümmerers und Oberhofmeisters, aus der Ehe mitMaria Anna Freiin v. Neuhaus» kurbayer, Kümmerer, Hofkammer-rath und Pfleger zu Zwiesel und Weissenstein, erhielt nicht nur1758 zu den Familiengütern auch die dem Erzstifte Salzburg an-heimgefallenen Neuhausischen, sog. Hirschauschen Lehen am Inn,welche die Familie noch besitzt und welche 1849 allodiflcirt wur-den, sondern durch Vermählung in erster Ehe mit Walpurga Freiinv. Hacke, gest. 1762, später auch das Kittergut Pschallersüd, undder aus dieser Ehe stammende Sohn, Freiherr Maximilian Joseph,geh. 1759, gest. 1792, kurbayer. Kümmerer und Regierungsrath inStraubing, durch Vermählung mit Maria Theresia Gräfin v. I'reysing,gest. 1807, die Rittergüter Schenkenau und Freinhausen und dasLehengut Eulenried. Von dem Sohne des Letzteren, dem FreiherrnEmanuel, geb. 1786, gest. 1854, k. bayer. Kümmerer und Ma-jor a la suile, stammt aus der Ehe mit Franzisca Freiin v. Rols-hausen, gest. 1834, das jetzige Haupt der Familie, Maximilian Frei-herr v. Perfall zu Perfall auf Greifenberg, geh. 1814, k. bayer.Kammerjunker, vermählt 1842 mit Amalia Gräfin v. Holnstein ausBayern, geh. 1823, aus welcher Ehe, neben drei Töchtern, dreiSöhne, die Freiherren: Eberhard, geb. 1844, Carl, geb. 1851, undAnton, geb. 1853, leben. Nächstdem haben auch die beiden Brü-der des Freiherrn Maximilian, die Freiherren Georg und Carl, denStamm fortgepflanzt. Vom Freiherrn Georg, geb. 1817, k. bayer.Rittmeister, ist aus zweiter Ehe mit Wilhelmine Freiin v. Wulften,geh. 1820, neben einer Tochter, ein Sohn, Maximilian, geb. 1854,entsprossen, und vom Freiherrn Carl, geb. 1824, k. bayer. Kam-merjunker, stammen aus der Ehe mit Julia v. Reichert, die beidenSühne, Ludwig, geh. 1851, und Emanuel, geh. 1853.
v. Peyer,
Im blauen Schilde drei schrägrechts an einander gestellte, den
Schild ganz durchziehende, goldene Wecken. Auf dem Schilde steht
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