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weisen sind. Von den auf diesem älteren Wappen befindlichen dreiHelmen trägt der mittlere die beschriebene grosse, silberne Kugel,der rechte einen blau aufgeschlagenen, silbernen Spitzhut, welcherüber einem Knopfe mit drei Hahnenfedern, von denen drei sichrechts, drei links kehren, besteckt ist, und der linke einen dieSachsen einwärts kehrenden, halb geschlossenen, von Silber undSchwarz quer getheilten Adlersflug, dessen Flügel auf der Theilungs-linie mit drei Kugeln von gewechselter Farbe belegt sind. DieDecken der Helme sind sämmtlich schwarz und silbern. Am letz-teren Orte [IV. 15] gieht v. Hefner unter dem tirolischen Adel,neben dem Stammwappen — welches er folgendermassen beschreibt:„gctheilt von Silber und Schwarz mit drei Kosen neben einander inverwechselten Farben. Auf dem Helme eine silberne Kugel. DieDecken schwarz und silbern" — das freiherrliche Wappen, welchesihm, wie folgt, mitgetheilt worden ist: „gevierter Schild. 1 und 4das Stammwappen; 2 und 3 dieselbe Theilung und Figuren, jedochin verwechselten Farben, d. h. oben schwarz und unten silbern.Drei Helme. 1. ein hermelingestülpter Hut. Auf demselben Thei-lung und Färbung des Stammwappens. Oben ein goldener Knopfmit drei schwärzen Federn. II. das Kleinod des Stammwappens,und III. ein Flug in Farben und Figuren von 2 und 3. Deckenschwarz und silbern"). — v. Lang, S. 195, und v. Ilellbach, II.S. 202: v. Pallaus, Freiherren. — Geneal. Taschenbuch der freih.Häuser, 1848. S. 270 und 271, 1855. S. 411, und 1857. S. 533(unter Berufung auf 1855): Freiherren v. Palaus, Campan und Ra-züz (das Wappen ist im Jahrgange 1848, in welchem der Name,wie im Jahrgange 1849: Pallaus, Campan und Bezelz geschriebenist, wie folgt angegeben: „ein silberner Schild, mit einem schwar-zen Schildesfuss, und drei auf der Theilungslinie quer neben ein-ander gereihten, von Schwarz und Silber gewechselten Ballen oderKugeln. Den auf dein Schilde stehenden offenen, mit einem schwar-zen, silbergefütterter Mantel umgebenen Hehn bedeekt ein hoher,silberner, glatter, gleich dem Schilde bezeichneter Hut, an seinerSpitze mit einer weissen und zwei schwarzen Federn geziert").
Bayern. Altes, schon im 14. Jahrhunderte bekanntes undangesehenes tiroler Adelsgeschlccht, welches aus dem unter derVeste Tarantsperg liegenden Dorfe Plaus stammen soll. Nach einerFamiliensage soll dasselbe schon mit dem heiligen Vigil aus Romnach Tirol gekommen sein, in frühester Zeit Balla geheissen unddiesen Namen durch das ursprüngliche Wappen: im silbernen und