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noch geltenden Vorkaufsrechtes um den Adel nachgesucht und den-selben erhalten habe. Im Interesse eines Adelsbuches des König-reichs Sachsen, welches die Wissenschaft noch immer entbehrt,während Adelsbücher anderer Staaten mehrfach erschienen sind,würde es sehr erwünscht sein, wenn ein kundiger sächsischer Ge-nealoge, deren es ja mehrere giebt, genaue Nachrichten über diehier in Rede stehende sächs. Familie v. Otto crtheilen wollte.
v. Palaus, Pallaus (v. Palaus, Campan und Razöz),
Freiherren.
Schild geviert: 1 und 3 von Silber und Schwarz, und 2 und4 von Schwarz und Silber quer getheill mit drei auf jeder Thei-lungslinic der Felder neben einander stehenden Rosen von gewech-selten Farben. Es finden sich somit im ganzen Schilde 12 Rosen:von den sechs Rosen der rechten Schildeshälfte, drei im 1. unddrei im 3. Felde, ist die obere Hälfte schwarz, die untere silbern,von den sechs Rosen der linken Schildeshälfte aber, drei im 2. unddrei im 4. Felde, ist die obere Hälfte silbern, die untere Hälfteschwarz. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher einegrosse, silberne Kugel trägt. Die Helmdecken sind schwarz undsilbern.— Wappenbuch des Königreichs Rayern, III. 72: v. Palaus,Freiherren. — v. Hefner, II. 56 und S. 49, und IV. 15 und S. 13:v. Palaus, Freiherren (am ersteren Orte, unter dem bayerischenAdel, wird das Wappen, wie folgt, beschrieben: von Silber undSchwarz gespalten und dreimal gelheilt in verwechselten Farben.Auf dem obern und untern Theilungsstrich liegen je sechs Rosenin verwechselten Farben: eine Reschreibung, gegen die nichts ein-zuwenden ist, wenn man dieselbe geben will. Ausser dem Wappen,welches die Freiherren v. Palaus schon lange und jetzt führen,giebt v. Ilefner noch ein älteres Wappen der Familie aus dem17. Jahrhunderte. Dasselbe unterscheidet sich von dem jetzigenWappen namentlich dadurch, dass im Schilde nicht 12 Rosen, son-dern 12 Kugeln und auf dem Schilde drei Helme stehen. Was dieKugeln anlangt, so scheinen, nach v. Hefner, dieselben richtiger alsdie Rosen, da dieselben sich auf mehreren älteren Abbildungen fin-den und auch der jetzige Helmschmuck keine Rose, sondern eineKugel ergiebt: Angaben, welche allerdings nicht von der Hand zu