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dem Kaiser Carl VI. mit dem Prädicate: v. Ochsenstein den Adels-stand erhalten hatte, verblieb. Von 1741 bis zn seinem Tode be-kleidete derselbe die Stelle eines Stadtscliultheissen. Sein Sohn,Heinrich Wilhelm v. 0., geb. 23. Marz 1702, gest. 18. Nov. 1751,kam 1747 in den Senat. — Jetzt blüht die Familie noch im Gross-herzogthume Hessen, in welchem Wolfgang Ludwig Christian Carlv. 0. Hauptmann im 4. Infanterie-Regimente, und Carl v. 0. Ober-Appellations- und Cassationsgerichtsrath ist. — Die oben erwähntealte rheinische und elsassische Familie v. Ochsenstein (Ochssenstein),über welche Gauhe, II. S. 815, einige Nachrichten giebt, führte nachSiebmacher, II. 28: Freiherren und Herren v. Ochssenstein, imrothen Schilde zwei silberne Querbalken. Der llelm trug einenrechts gekehrten, roth bekleideten, mit den zwei silbernen Quer-balken belegten Mannsrumpf. Derselbe trug einen Spitzbart unddie, das Haupt bedeckende, ungarische Mütze war mehrmals querabgetheilt, doch sind die Farben von Siebmacher nicht angegebenworden. Die Hehndecken waren roth und silbern. Dagegen zeigtdas Wappenbuch des Costnitzer Concilium den Schild von ltoth undSilber sechsmal quer getheilt oder gestreift (v. Meding, III. S. 467).
Y. Oefele (Oeffele), Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein gestürzter grüner Kachel-ofen (der nach unten liegende Theil des Ofens, also der obere,wenn der Ofen nicht gestürzt wäre, ist rund, der nach oben lie-gende untere Theil aber oben zweimal eingeschnitten, so dass die-ser Theil dreizinnig erscheint); 2 und 3 in Gold ein blauer Quer-balken, welcher mit einer nach der rechten Seite laufenden silber-nen Katze (oder einem Tiger) belegt ist. Auf dem Schilde stehtein Helm, aus welchem, zwischen zwei Büffelshürnern, von denendas rechte von Grün und Silber, das linke von Blau und Gold quergetheilt ist, die Katze des 2. und 3. Feldes rechts gekehrt undvorwärtssehend aufwächst. Die Hehndecken sind rechts grün undsilbern und links blau und golden. — Wappenbuch des KönigreichsBayern, III. 70: v. Oefele, Freiherren. — v. Hefner, II. 49 undS. 49: ebenfalls v. Oefele, Freiherren (der nach unten liegende[obere] Theil des Ofens ist rund, der nach oben liegende [untere]aber hat keine Einschnitte, sondern stellt eine gleiche, an beiden