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Seiten den Ofen überragende UnterInge dar. Das Thier im 2. und3. Felde ist als „Katze oder Tiger" angeführt, docli setzt v. Hefnerhinzu, dass diese Thiere auf dem Grabsteine des berühmten Felixv. Oefele, gest.. 1780, und eben so auf dem seiner Tochter, Mariav. 0., gest. 1771, wirkliche goldene Löwen wären). — Leben desberühmten Felix Oeflele, s. Beiträge zur schönen und nützlichenLiteratur, 2. Jahrg. 1. Dd. S. 293. — v. Lang, S. 192, und v. Hell-bach. 11. S. 182: v. Oeffele, Freiherren.
Bayern. Felix v. Oefele, kurpfälz. Ilofbibliothekar, wurdevom Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz, 23. Nov. 1790, inden Freiherrenstand erhohen. Derselbe, durch seine Gelehrsamkeilin weiten Kreisen berühmt, war 1772, wie v. Lang angieht, inBayern als adelig ausgeschrieben worden, und, nach v. Hefner,hatte die Familie, aus welcher derselbe stammte, schon vom KaiserMaximilian 1., 1498, den Adelsstand erhalten. — Der Sohn dessel-ben, Clemens Benno Freiherr v. Oefele, geh. 1746, k. bayer. Geh.Rath in München, war in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayerneingetragen worden.
v. Oehlsehlägel.
Im blauen Schilde ein rechts gekehrter, goldener Löwe mitrother, ausgeschlagener Zunge. Auf dem gekrönten Helme stehtmit dem linken Fusse ein rechts gekehrter Strauss (Kranich) vonnatürlicher Farbe, welcher in der aufgehobenen rechten Kralle einerot.be Kugel hält. Die Helmdecken sind blau und golden. — Ab-drücke von Petschaften und handschriftliche Notizen.
Sachsen. Friedrich Carl Franz Maximilian und Carl AugustGebrüder Oehlsehlägel, beide in k. sächs. Militärdiensten stehend,erhielten vom Könige Anton von Sachsen, im August 1830, denAdelsstand des Königreichs Sachsen. Festerer trat als k. sächs.Major der Infanterie aus der Armee und starb 30. Januar 1856 zuDresden, letzterer, k. sächs. Hauptmann a. D., ist Postmeister zuTharandt.