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Notizen ist das Reichsritterdiplom von 1778 mit dem Prädicate:v. Lentishofen und Reinhartshofen, 15. Juli 1778, und das Reichs-ritterdiplom von 1804, 13. April 1804 ausgefertigt worden, v. Hei-ner sagt, die Familie stamme aus Augsburg und sei vom KaiserJoseph, 1778, geadelt worden.
v. Oehsenstein.
Schild geviert: 1 und 4 in Roth ein einwärts gekehrter, auseinem silbernen Dreiberge aufwachsender, silberner Ochs, und 2und 3 in Blau ein einwärts schwimmender, silberner Fiscb, überwelchem ein sechsstrahliger, goldener Stern schwebt. Auf demSchilde stehen zwei gekrönte Ilelme. Aus dem rechten Helmewächst einwärts gekehrt bis zur Mitte des Leibes ein silbernerOchse, wie der im 1. und 4. Felde, auf, und der linke Helm trägteinen offenen, blauen Adlersflug. Die Decken des rechten Helmessind rollt und silbern und die des linken blau und silbern. —•Handschriftliche Notizen. — Frankfurter Rathscalender von 1733—1751. — Supplement zu Siebmacher, II. 19. — N. Genealog.Handbuch, 1777. S. 303, 1778. S. 352, und Nachtrag, S. 156. —v. Hellbach, II. S. 131.
Frankfurt am Main, Grossherzogthum Hessen. Dashier in Rede stehende Adelsgeschlecht v. Ochsenstein, welches nichtmit dem alten rheinischen und elsassischen Geschlechte v. Ochsen-stein, Ochssenstein, Freiherren und' Herren v. Ochsenstein (s. unten)verwechselt werden darf, stammt aller Wahrscheinlichkeit nach vonder alten bekannten Familie Ochs aus Basel, und der sichere Stamm-vater desselben, Georg Ochs zu Duttlingen, gest. 1632, bekleidetedie Stelle eines herzogl. wilrttemb. Forstmeisters zu Freudenstadt.Derselbe, vermählt mit Catbarina Keller aus Basel, welche 1642 zuFreudenstadt starb, hatte mehrere Kinder und unter diesen einenSohn, Johann Ochs, geb. 1611, welcher sich 1637 bei Vermählungmit Elisabetha Bartels in Frankfurt a. M. ansässig machte. Derjüngste Sohn des Letzteren aus zweiter Ehe mit Rebecca MagdalenaSonnemann, Johann Christoph Ochs, geb. 1674, gest. 1747, studirtedie Rechte, erlangte 1699 zu Leiden das Doctorat, wurde 1704Senator zu Frankfurt a. M., 1721 Schöff und 1729 in Commis-sionssachen nach Wien gesendet, wo er bis 1732, nachdem er von