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v. Obenaus, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im goldenen Mittelschilde einnach der rechten Seite zum Sprunge geschicktes, silbernes Ein-horn. 1 und 4 in Gold ein rechtssehender, gekrönter, schwarzerAdler, und 2 und 3 in Blau ein schrägrechter, goldener Balken,welcher von zwei sechsstrahligen, goldenen Sternen, dem einenlinks und oben, dem anderen rechts und unten, begleitet ist. Aufdem Schilde steht eine fünlperlige Krone, auf welcher sich dreigekrönte Helme erheben. Aus dem mittleren Helme wächst,zwischen zwei von Gold und Blau mit gewechselten Farben quergetheilten Büffelshörnern, eine vorwärtssehende Jungfrau in blauemBocke und Mieder, mit weissen Hemdeärmeln und Busentuche undmit blondem, herabhängendem Haare empor, welche in der Beeilteneinen grün beblätterten Bosenstengel mit zwei kleinen, rothen Bosenhält, die linke aber an das linke Büffelshorn legt; der rechte Helmträgt den Adler des 1. und 4. Feldes einwärtssehend, und derlinke das Einhorn des Mittelschildes. Die Decken des mittlerenund des rechten Helmes sind schwarz und golden, die des linkenblau und golden, und den Schild halten zwei einwärlssehende Kra-niche von natürlicher Farbe. — Geneal. Taschenbuch der frciherrl.Häuser, 1857. S. 527 und 528.
Oesterreich. Joseph v. Obenaus, Doctor der Beeilte undk. k. Regierungsrath, wurde vom Kaiser Franz I. von Oesterreich,16. Aug. 1827, wegen vielseitiger Verdienste um den kais. Hof undden Staat, in den erbländisch-österreichischen Freiherrenstanderhohen. Derselbe, geb. 1789, ein Sohn des Johann Georgv. Obenaus aus der Ehe mit Maria Riedl, vermählte sich mit Eli-sabeth Riedl Edler v. Leuerstern, gest. 1841, und aus dieser Eheleben, neben einer Tochter, Freiin Caroline, vermählter Freifrauv. Buschmann, zwei Söhne, Freiherr Franz, geb. 1817, k. k. Statt-halterei -Concipist, von welchem aus der Ehe mit Therese Fuchs,gest. 1847, ein 1846 geborner Sohn stammt, und Freiherr Ferdi-nand August, geb. 1821, k. k. Hauptmann. — Die freiherrlicheFamilie v. Obenaus leitet übrigens ihren Ursprung von Georg Oben-aus her, welcher wegen unter den Kaisern Maximilian II. und Ru-dolph II. in den Kriegen gegen die Türken erworbener Verdienstevom Kaiser Rudolph II. einen Wappenbrief und andere Privilegienerhielt, und dessen Enkel, Hans Georg Obenaus, wegen langjähri-ger Dienstzeit an den Höfen der Kaiser Ferdinand III. und Leo-