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pold I., von Letzterem, laut Diploms d. d. Laxenburg, 5. Juni 1660unter Vermehrung des Familienwappens, in den Reichs- und erb-ländisch-österreichischen Adelsstand erhohen wurde.
v. Obercamp, Freiherren.
Im silbernen Schilde ein rother Querbalken und über demsel-ben oben zwei neben einander stehende, fünf blätterige, rothe Ro-sen und unten eine blaue Lilie. Auf dem Schilde stellt ein ge-krönter Ilelm, welcher einen offenen, silbernen Adlersllug trägt.Jeder Flügel desselben ist mit einer Rose, wie die im Schilde, be-legt, und zwischen beiden stellt die Lilie des Schildes. Die Helm-decken sind blau und silbern. — Wie beschrieben, giebt v. Hefner,II. 49 und S. 49, das Wappen der Freiherren v. Obercamp undfügt hinzu, dass auf älteren Abbildungen die Rosen auch blau tin-girt vorkämen. — Von dieser Angabe über das Obercainpsche Wap-pen weicht freilich sehr die Abbildung ab, welche das Wappenbuchdes Königreichs Bayern, VII. 49, mit der Uebersehrift: v. Obercamp,giebt. Der Schild, welcher von einer alten königlichen Krone be-deckt und ohne Helm, Heinischmuck und Helmdeckeu ist, zeigt inBlau einen silbernen Querbalken, über welchem oben eine sechs-blätterige, silberne Rose, unterhalb desselben aber eine silberneLilie schwebt. — v. Heiner, II. 120 und S. 100, giebt und be-schreibt dieses Wappen nach dem Wappenbuche des KönigreichsBayern ebenfalls, setzt aber hinzu, dass er für die Richtigkeit des-selben nicht einsteben könne, da seine deshalb angestellten Nach-forschungen ohne Erfolg geblieben wären. — v. Lang, Supplem.,S. 127: v. Obercamp. — v. Ilellbach, IL S. 179.
Bayern, Nassau. Carl August v. Obercamp, k. bayer. Ge-sandter am deutseben Bundestage zu Frankfurt am Main, wurdevom Könige Ludwig von Bayern, 2. April 1847, mit seinem Adop-tivsöhne, Rudolph Braun, in den Freiherrenstand des KönigreichsBayern erhoben. Derselbe stammt aus einer Familie, in welchevom Kaiser Ferdinand IL, 8. Juni 1629, in der Person des k. k.Reichs-Höfrathes Joseph Johann Philipp Obercamp der Ritterstandkam. Auf Grund des Diploms vom genannten Tage wurde JosephPhilipp Ritter v. Obercamp, kurbayer. Geh. Rath und des fränki-schen Kreises Directorial-Gesandter, 2. Nov. 1781, in die ehemalige