Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
312
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Bayern. Martin Johann Niller, Ober-Ungelter, Oberaufschlägerund Gerichtsschreiber zu Auerbach, wurde vom Kurfürsten Max Jo-seph III. von Bayern, 23. März 1766, in den Adelsstand erhohen.Derselbe war ein Neffe des k. k. Hauptbuchhalters Niller in Wien,und sein Sohn, Johann Friedrich v. Niller, geb. 1757, k. bayer.ipiiesc. Finanz-Rath in Amberg, war, nach v. Lang, in die Adels-niatrikel des Königreichs Bayern eingetragen.

v. Nostitz- Wallwitz.

Schild geviert: 1 und 4 in Blau zwei aufgerichtete, mit denSpitzen von einander oder auswärts gekehrte fünf (oder sechs) malvon Roth und Silber quer und einmal der Länge nach mit ab-wechselnden Tincturen gelheilte Elephantenzähne (Nostitz); 2 und3 in Gold ein rechtsspringender, rother Hirsch mit zehnendigemGeweihe (Wallwitz). Auf dem Schilde erheben sich zwei Helme.Der rechte Helm trägt die Elephantenzähne des 1. und 4. Feldes(Nostitzscher Helm), und der linke den Hirsch des 2. und 3. Fel-des aufwachsend (Wallwilzscher Helm). Die Decken des rechtenHelmes sind rolh und silbern, die des linken roth und golden, undden Schild halten zwei einwärtssehende, gekrönte, goldene Greife. Abdrücke von Petschaften, handschriftliche Notizen und Hand-zeichnungen.

Sachsen. Gustav v. Nostitz, k. sächs. Oberst und Brigadierder leichten Infanterie, erhielt vom Könige Anton von Sachsen, imJuli 1834, die Erlaubniss mit seinem Namen und Wappen denNamen und das Wappen der gräflichen Familie v. Wallwitz, wieoben angegeben, zu vereinigen. Derselbe, geb. 1787 zu Dresdenund aus dem activen Dienste als k. sächs. Generallieutenant undStaats- und Kriegs-Minister etc. 1846 getreten, ist mit WilhelmineAlbertine Gräfin v. Walhvitz vermählt und hat den Mannsstamm derFamilie v. Nostitz-Wallwitz durch mehrere Söhne fortgesetzt. DieFamilie ist im Königreiche Sachsen mit den Gütern Schweiekerts-liain, Wendisch- und Niedersohland an der Spree, Weigsdorf etc.in der Oberlausitz angesessen.