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v. Müller auf Gittlberg und Feldmühl, Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein goldenes Mühlrad mitacht Speichen, welche iiher das Bad weit hinausreichen; 2 und 3ebenfalls in Blau ein einwärts gekehrter, goldener Löwe. Auf demSchilde stehen zwei gekrönte Helme, welche beide fünf neben ein-ander stehende, blaue Straussenfedern tragen. Die Federn desrechten Helmes sind mit dem Mühlrade des 1. und 4., die deslinken Helmes mit dem Löwen des 2. und 3. Feldes belegt. DieDecken beider Helme sind blau und golden. — Wappenbuch desKönigreichs Bayern, III. 63. — v. Hefner, II. 48 und S. 48. —v. Lang, S. 188. — v. Hellbach, II. S. 147.
Bayern. Johann Nicolaus Müller, Pfalz-Neuburgischer Hof-kammerpräsident, Geh. Rath, Landschaftsrath und Pfennigmeister,wurde vom Kurfürsten Johann Friedrich von der Pfalz, laut Diplomsd. d. Düsseldorf, 18. Aug. 1703, in den Freiherrenstand erhoben.Die Urenkel desselben, die Gebrüder Maria Jacob Christian FortunatFreiherr v. Müller, geb. 1774, Herr auf Gittlberg und Feldmühl, k.bayer. Kümmerer und Stadtgerichts-Assessor in Nürnberg, und Frei-herr Carl August, geb. 1777, wurden in die Adelsmatrikel des Kö-nigreichs Bayern eingetragen.
v. Müller (in Hannover).
Im silbernen Schilde ein grünes Kleeblatt mit goldenen Bip-pen. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher das Klee-blatt des Schildes trägt. Die Hehndecken sind grün und silbern. —Abdrücke von Petschaften. — Wappenbuch des Königreichs Han-nover, E. 6 und S. II. — Freiherr v. d. Knesebeck, S. 216.
Hannover. Der kurhannoversche Capitain-Lieutenant GeorgMüller wurde vom Kaiser Joseph IL, 8. Juli 1768, in den Reichs-adelstand erhoben: eine Erhebung, welche in Hannover, 20. Mai1775, amtlich bekannt gemacht wurde. Der Stamm hat fortgeblühl:die Familie gehört zu dem landsässigen Adel des Königreichs Han-nover und besitzt die Güter Ilerzeford (Herzford) in der VoigteiEmsbüren und WrestorlT im Lüneburgischen. — Carl v. Müller aufHerzford ist mit Amalia Gräfin v. Schwicheldt, geb. 1805, und Her-mine. v. Müller auf WrestorlT seit 1837 mit Carl Grafen v. Schwi-