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Ober-Landes-Gerichts-Asseäsor, Letzterer aber Amts-Assessor in k.hannov. Diensten gewesen sei. — Die Nachkommen des Helmbrecbtv. M. behielten zwar ihren Theil am Grundbesitze der Familie, leb-ten indess nur zeitweise auf ihren Gütern, da dieselben schon imAnfange des 16. Jahrhunderts Mitglieder der Ganerbschaft des Hau-ses Alten-Limpurg zu Frankfurt a. M. wurden und am Patriciatund der Regierung dieser freien Reichsstadt Theil nahmen. Unterdenselben machte sich besonders Georg v. M., welcher um 1580—1582 Bürgermeister zu Frankfurt a. M. war, bekannt. — VomEnde des 17. Jahrhunderts an, traten die Sprossen der Helmlirecht-schen Linie, wenn sie nicht etwa auf den Gütern lebten, in Kriegs-dienste. In neuerer Zeit (1837) lebte nur noch Carl Adalbert v. M.,ein Sohn des ehemaligen kein, prcussischcn Majors Friedrich v. M.,aus der Ehe mit Eleonore Chrisliane Auguste v. Harstall auf seinemGute in Hönningen hei Linz (Kreisstadt im Reg.-Bez. Coblenz derProvinz Niederrhein), hat aber, vermählt mit Sophie Antonie Leo-poldine v. Wittgenstein aus dem Hause Steeg im Clevesehen, durchmehrere Söhne den Stamm seiner Linie fortgesetzt. — Die Familiegehört im Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel derCalenherg-Götlingen-Gruhenhagenschen Landschaft und besitzt dieGüter Mielenhausen und Bruckhöf im Göttingenschen.
v. Mettingh, Freiherren.
Im silbernen Schilde ein schwarzer Pfahl mit einem rechts ge-kehrten, goldenen Löwen, welcher in den Vorderpranken einen ge-stürzten, goldenen Pleil mit rolhem Gefieder vor sich hält. Dierechte Seite des, wie angegeben, silbernen Schildes ist quer gelheilt:oben ein schrägrechter, schwarzer Balken, unten ein aus den Sei-tenrändern des Feldes bis an die Theilungslinie desselben aufstei-gender, schwarzer Sparren. In der linken Schildesseite wachsenaus einem grünen Berge neben einander drei goldene Weizenährenauf (oder, wie man auch den Schild beschreiben könnte: Schilddurch einen Pfahl und in der rechten Hälfte quer gelheilt, vierfeld-rig: 1 [oben rechts] der beschriebene Schrägbalken; 2 [untenrechts] der Sparren; 3 [im Pfahle] der Löwe mit dem Pfeile, und4 [links] die drei neben einander stehenden Kornähren). Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem, zwischen einemoffenen, schwarzen Adlersfluge, der Löwe im Pfahle des Schildes