Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Ilelmdecken sind rechts roth und golden, links rotli und silbern. - -Siebinacher, I. 191: v. Lethmate, Westphälisch (dieDeclaration"sagt kurz: ein weisser Schild, der Schach in der Mitte roth undgelb, der halbe Lowe roth, die Aehren gelb. Auf dem Helme einrother und ein gelber Flügel, der Löwe roth, die Helmdecke rothund gelb, roth und weiss). v. Steinen, Tab. VII. 1 (der Löwehat nur einen Schweif, der Schach, von Gold und Roth, vier Rei-ben und auf dem Helme ist der rechte Flügel golden, der linkeroth. v. Steinen, IV. S. 1370, ist der Meinung, dass der Schach-haiken zuerst allein geführt worden sei, und dass erst später, etwabei Gelegenheit einer Vermählung mit einer Erbtochter aus demGeschlechte v.Iiülinc deren Wappen, die Külinge oder jungen Frösche,mit angenommen worden wären. Aus diesen jungen Fröschenwären durch Unwissenheit der Maler Kornähren entstanden, v. Stei-nen giebt auch zwei alte hierher gehörige Siegel. Das erste, Tab.LVJ. 11, ist das dreieckige Sigill. Hunoldi de Letmate vom Jahre1334, in welchem sich ein wachsender Löwe ohne Schwanz, zweiSchachreihen und unten drei Kornähren befinden. Das zweite Sie-gel ist das Sigill. Henrici dieti Rülinck, welches dem ersteren gleicht,nur hat der wachsende Löwe einen Schweif, und unter dem Schachsind drei kleine schwarze Figuren in einer Reihe, die wohl fürFrösche genommen werden könnten, aber Vögeln ähnlicher sind.Die zwei letzten dieser Figuren kehren sich rechts, die erste links). v. Meding, 11. S. 338 und 339 (beschreibt das Wappen zuerstnach einer Zeichnung in Farben, welche durch ein Zeugniss desDomcapilels zu Hildesheini beglaubigt war, und nimmt dann aufv. Steinen und Siebmacher Rücksicht. Nach der erwähnten Zeich-nung beschreibt v. Meiling das Wappen v wie folgt: im ersten sil-berneu Felde des zweimal in die Quere getheilten, also dreifeldrigenSchildes ein wachsender, rother Löwe mit ausgestreckter Zunge unddoppeltem Schwänze. Uelter dem Löwen und zu jeder Seite des-selben ein kleiner, schwarzer Federbusch. Das zweite Feld ist indrei Reihen von Roth und Gold geschacht. Im dritten silbernenFelde stehen drei schwarze Federbüsche neben einander. Aul demHelme ist ein Adlersflug, dessen rechter Flügel silbern, der linkerolli ist, und zwischen denselben wächst ein links gekehrter, rotherLöwe auf. Die Helmdecken sind silbern und roth. Was v. Steinenbetrifft, so giebt v. Meding an, dass das Wappen, wie Ersterer das-selbe gegeben [s. oben], in Münster aufgeschworen sein solle, dieVermuthung hinsichtlich des v. Külinekschen Wappens hält er aber