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v. Lentz (Diplom vom 21. Oetbr. 1786).
Im golden eingefassten, durch einen silbernen Querbalken ge-lheilten, oben blauen, unten rolhen Schilde ein goldenes Füllhorn,aus welchem drei purpurfarbene Rosen am braunen Stengel mitmeergrünen Blattern hervorragen. Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Ilelm, welcher, zwischen einem offenen, schwarzen Adlers-lluge, einen aufgerichteten Pfeil trägt, dessen Gefieder blau, dasHolz braun und die Spitze silbern ist. Hie Helmdecken sind rechtsblau und silbern und links roth und silbern. — Wappenbuch derPreuss. Monarchie, III. 83 (das Füllhorn ist mit vielen blätterreichen,weissen Blumen gefüllt). — v. llellbach, II. S. 30. — N. Preuss.Adelslex., HI. S. 2 und S. 217. — Freih. v. Ledebur, 11. S. 25.
Prelis seil. Johann Friedrich Lentz, k. preuss. Major im Ilu-sarenregimente v. Eben, wurde vom Könige Friedrich Wilhelm II.von Preussen, 21. Oct. 1786, mit seinen fünf adoptirten Kindern,in den Adelsstand des Königreichs Preussen erhoben. Derselbewar später Oberst und Commandern* des genannten Regiments undtrat 1793 aus dem activen Dienste. — Zu der hier in Rede stehen-den Familie, welche mit mehreren gleichnamigen Geschlechtern,namentlich mit der Bd. I. S. 266 und 267 abgehandelten Familiev. Lenz (Lentz), welche aus Bayern nach Sachsen und Preussengekommen, nicht zu verwechseln ist, gehört der k. preuss. Obersl-lieutenant v. Lentz, Commandeur des I. Bataillons des 2. Garde-landwehr-Regiments, welcher sich 1853 mit Elisabeth v. d. Marwitzvermählt hat.
v. Lethmate (Lettmate, Letmate), auch Freiherren.
Wappen derer v. Lethmale: im silbernen Schilde ein von Rothund Gold in drei Reihen, jede zu 10 Feldern, geschachter Quer-balken, über welchem, zwischen zwei goldenen Aehren ohne Halm,die eine rechts, die andere links, ein rechtssehender, doppelt ge-schweifter Löwe aufwächst, und unter welchem neben einander dreigoldene Aehren stehen (oder wohl auch — s. unten —: Schildzweimal quer gctheilt, dreifeldrig: l [oben] etc.). Aul dem Schildestellt ein Helm, welcher, zwischen einem offenen Adlersfluge, dessenrechter Flügel roth, der linke golden ist, den aufwachsenden Löwendes Schildes, doch ohne dass der Schweif zu sehen ist, trägt. Die