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Oesterreich. Johann Ludwig Lavran v. Hinzberg, k. k.Ilofzahnarzt, wurde vom Kaiser Franzi, von Oesterreich, 8. Jan.1808, in den erbländisch-österreichischen Hilterstand versetzt. Der-selbe war früher, I I. Febr. 1804, mit dem Prädicate: v. Ilinzberg,in den Adelsstand erhoben worden, erwarb in Niederösterreich Güterund wurde, 31. Oct. 1808, unter die niederüsLerreichischen Ständeaufgenommen.
v. Lebzeltern, Ritter.
Schild durch einen schrägrechten, mit drei unter einander ste-henden Dienen von natürlicher Farbe belegten, silbernen Balken ,gelbeilt: rechts (unten) in Schwarz ein rechts gekehrter, gekrönter,doppelt geschweifter, goldener Löwe, welcher in den Vorderprankeneinen silbernen Cubikstein hält; links (oben) in Roth ein freischwe-bender, aus blauen Wolken hervorkommender, rechts gekehrter,weisser Arm, welcher in der Hand ein aufgeschlagenes Buch hält,dessen rechte Seite mit V, die linke mit L (Vitae über) bezeichnetist. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Aus dem rech-ten Helme wächst der Ann der linken Schildeshälfte mit dem be-schriebenen Buche in der Ilarul zwischen einem offenen Adlersflugeauf, dessen rechter Flügel von Schwarz und Gold, der linke abervon Roth und Silber quer getheilt ist, und aus dem linken Helmewächst der Löwe der rechten Schildeshäffte mit dem Cubiksteineempor. Die Decken des rechten Helmes sind roth und silbern unddie des linken schwarz und golden. — Handzeichnung und hand-schriftliche Notizen. — Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungsband, S. 169,so wie S. 73. — v. Ilellbach, II. S. 20.
Oesterreich. D. Carl Wilhelm Lebzeltern, k. k. Rath undLcibmedicus und gewesener (1713) Rector Magnificus der Univer-sität Wien, wurde vom Kaiser Carl VI., 29. Aug. 1718, in den erb-ländisch-österreichischen Ritterstand erhoben. Von den Nachkom-men desselben wurde Adam Ritter v. Lebzeltern, k. k. Hofrath undausserordentl. Gesandter und Minister am k. portugiesischen Hofe,vom Kaiser Franzi, von Oesterreich, 1817, in den erbländisch-österreichischen Ritterstand versetzt. — Nach dem Mililair-Schema-tismus des österreichischen Kaiserthums haben Sprossen des Ge-schlechts mehrfach in der k. k. Armee gestanden.