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2. und 3. Feldes belegt ist. Die Decken des rechten Helmes sindroth und silbern und die des linken schwarz und golden. Wasdieses ältere Wappen der Familie anlangt, so wird neuerlich ge-wöhnlich angenommen, dass das Stammwappen (das Kreuz im 1.und 4. Felde) schon sehr früh, wahrscheinlich bei Erlangung desHerrenstandes mit dem Wappen derer v. Neydeckh (von Roth undSilber quer gctheilt und unten mit einer rolhen Spitze) vermehrtworden sei, doch soll nach anderen früheren Angaben letzteresWappen, und nicht das Kreuz, das eigentliche Stammwappen sein.Was übrigens noch das Kreuz anlangt, so würde, wenn v. Heinerim Rechte wäre, dasselbe ein schwebendes, sog. Tatzen- und nichtdas Feld ganz überziehendes sog. gemeines Kreuz sein, wie sichdasselbe auch im gräflichen Wappen findet.
Das grälliche Wappen (Reichs-Grafenstand von 1705, s. unten)kommt mit mehrfachen Varianten vor. Wissgrill u. A. und nachdenselben die deutschen Grafenhäuser der Gegenwart, II. S. 13, be-stimmen das Wappen, wie folgt: Schild achtfeldrig: I und 4 quergetheilt, oben schwarz, unten von Roth und Silber der Länge nachgetheilt, sämmtlicbe Theile ohne Dikl; 2 und 5 in Dlau auf lettigemBoden ein goldfarbiger, ganz entblätterter, abgedorrter Daum (Vcnkhv. Leutzmannstorf, Loizmannsdorf, wobei nicht zu übersehen ist,dass eine Erbtochter der Familie Venkli [s. unten] das Gut Loilz-mannsdorf an das Geschlecht brachte und dass die Freiherrenv. Lassberg auch als Freiherren v. L. auf Leutzmannsdorf und Ot-tenburg in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragensind); 3 und 8 quer gelheilt, oben roth ohne Dild, unten in Silbereine bis an die Theilungslinie aufsteigende, gerade, rothe Spitze(Slammwappen), und 4 und 7 in Schwarz ein schwebendes, golde-nes Tatzenkreuz. Auf dem Schilde stehen vier gekrönte Helme.Der mittlere rechte Helm (der erste Helm oder von rechts derzweite) mit schwarz-roth-silbernen Decken trägt einen rotben, alt-fränkischen Hut mit schwarzer Stülpe, auf dessen Spitze ein DuschPfauenfedern mit einem goldenen Dande, dessen Enden an beidenSeiten herabfliegen, angebunden ist; der mittlere linke (der zweiteHehn, oder von rechts der dritte) mit ebenfalls schwarz-roth-silber-nen Decken einen rolhen Spitzhut mit einer Stülpe von weissemPelzwerke und an der Spitze mit sechs silberneu Reiherfedern be-steckt, von denen drei sieb rechts, drei links wenden; der rechteHelm (der dritte) mit blau-gold-silbernen Decken einen mit denSachsen einwärts gekehrten, geschlossenen, blauen, mit dem gold-