Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
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farbigen abgedorrten Baume des 2. und 5. Feldes belegten Adlers-llug, und der linke (der vierte Helm) mit schwarz-goldenen Deckeneinen die. Sachsen einwärts kehrenden, geschlossenen, schwarzenAdlersflug, welcher mit dem Tatzenkreuze des 4. und 7. Feldes be-legt ist. Dagegen geben Andere die Wappenbilder des grällichenWappens im Schilde und auf den Helmen, die Ordnung derselbenelc. ganz so an, wie oben vom freiherrlichen Wappen angeführtworden ist. Eine eigentümliche Variante findet sich im Geneal.Taschenbuche der griifl. Häuser, 1849. S. 389 und 390, es ist näm-lich das 3. und 8. Feld (links das 1. und 4.) oben von Schwarzund Roth senkrecht getheilt und unten ganz silbern. Nachrich-ten (Iber die Familie gebenj Bucelini, Stemmat. 1\ III. Gauhe,I S. 1165 und 1166: v. Dasberg, Lasperg. Wissgrill, V. S. 440 448. v. Hellbach, 11. 14: v. Dasberg, Dasperg, Daszberg.v. Dang, Suppl., S. 55: Freih. v. Dassberg auf Deutzmansdorf undOldenburg. N. Preuss. Adelslex., III. S. 204 und 205. Freih.v. d. Knesebeck, S. 188: v. Dasperg. Freiherr v. Ledebur, II.S. 12. Geneal. Taschenbuch der freiherrl. Häuser, 1856. S. 384und 385, und 1857. S. 410412, und handschriftliche Notizen.

Bayern, Preussen, Braunsch weig, Fra n kfurt a. M. etc.Altes, aus Oberilsterreich stammendes Adelsgeschlecht, welches denNamen von seinem ehemaligen Sitze Dassberg bei Freistadl imMühlviertel führt. Urkundlich erscheinen als Zeugen Heinrich derDassberger 1326, Ulrich 1356, Hans v. Dassberg, Rudolphs IV. Erz-herzogs zu Oesterreich Kammermeister, 1362 und 1364, Carl, Be-nusch und Hans die Dassberger, Brüder, 1363, und Hans v. D. warum 1371 Hofmarschall des Herzogs Deopold von Oesterreich. Ul-rich der Dassberger, Bitter, erhielt vom Herzoge Albrechl III. vonOesterreich 1385 die Hofmark, den Hof und die Veste Dassberg imDande ob der Ens zu Lehen und mit demselben fängt nach demDasshergischen Stammbuche und nach Raymund. Duellii Excerpt.geneal. bist. Dib. II, Tab. geneal. Lasberg, fol. 301, die ordentlicheStammreihe der Familie an. Der Sohn desselben, Leonhard (1.) bekammit seiner Hausfrau, Catharina Venkhin, 1454 vom Vater derselben,Hans Venkh, das Gut Doitzmannstorf als Erbgut (s. oben die An-gaben über das grätliche Wappen) und von ihm stammten die SühneBernhard und Michael, welche beide den Stamm fortpflanzten. VonErsterein, im Anfange des 16. Jahrhunderts mit Anna Bschäl, verw.v. Frey vermählt, enlspross Leonhard (II.), aus dessen Ehe mitRegina v. Sinzendorf (nach Anderen Sinzetihauser, siehe oben die