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eher sich vier Helme erheben, von welchen die beiden mittleren(der erste und zweite Helm) nicht gekrünt, der rechte und linkeaber gekrönt sind. Der erste Helm (der mittlere rechte Helm)trägt einen rothen Spitzhut mit silberner, vorn eingeschnittenerStulpe, welcher mit fünf Pfauenfedern besteckt ist (NeydeekhscherHelm); auf dem zweiten Helme (dem mittleren linken Helme) stehtein rother Spitzlmt mit schwarzer, vorn ebenfalls eingeschnittenerStülpe, welcher mit sechs silbernen Straussenfedern, von welchendrei sieh rechts, drei links kehren, besetzt ist (Reickherscher Helm),auf dem dritten (dem rechten) gekrönten Helme aber, zwischen einemoffenen, schwarzen Adlerstluge, das Kreuz des 1. und 6. Feldes(Hehn des Stammwappens), und auf dem vierten (dem linken) eben-falls gekrönten Helme, zwischen einem offenen, silbernen Adlers-tluge, auf grünem Dreiberge der Baumstamm des 4. und 7. Feldes(Sinzenhauserscher Helm). Die Decken des mittleren rechten Hel-mes sind roth und silbern, die des mittleren linken rechts schwarzund silbern und links roth und silbern, die des rechten Helmesschwarz und golden und die des linken silbern und golden. —Wie beschrieben giebt das Wappen das Wappenbuch des König-reichs Bayern, XI. 32, und eine dieser Abbildung ganz gleiche, nurdass die vier Helme unmittelbar auf dem Schilde stehen, findet sichim genannten Werke, III. 47. — v. Heiner, 11. 43 und S. 44:Freih. v. Lassberg zu Marzoll (sagt vom Schilde: gespalten undjede Seite geviertet; vordere Hälfte etc., hintere Hälfte etc. DasWappen stimmt ganz mit den Angaben des Wappenbuchs des Kö-nigreichs Bayern, nur ist die silberne Stülpe des Spitzhutes aufdem mittleren rechten Helme mit der rothen Spitze der unterenIlällte des 2. und 5. Feldes belegt, und die Stülpe des Hutes aufdem mittleren linken Helme vorn nicht eingeschnitten.
Das ältere v. Lassbergische Wappen geben Siebmacher, Iii.45, und v. Ilefner (a. a. 0.) und zwar, wie folgt: Schild geviert: lund 4 quer gelheilt: oben roth, ohne Bild, unten in Silber einebis an die Theilungslinie aufsteigende, gebogene, rothe Spitze; 2und 3 in Schwarz, bei Siebmacher zwei ins Kreuz übereinandergelegte, goldene Balken, bei v. Hefner ein schwebendes, goldenesKreuz, sog. Tatzenkreuz. Auf dem Schilde stehen zwei Helme, derrechte Helm trägt einen rothen Spitzhut mit silberner Stülpe, wel-cher oben mit fünf silbernen Straussenfedern besteckt ist, und derlinke einen die Sachsen einwärts kehrenden, geschlossenen, schwar-zen Adlersflug, dessen vorderer, linker Flügel mit dem Kreuze des