Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Von ihm lief der Stamm, hei welchem das (Int Neu-Hürnitz ver-blieb, in absteigender Linie, wie folgt, fort: Nicolaus v. L.; Golt-fried (I.) v. L., Gerichtsasse'ssor in Zittau; Gottfried (II.) v. L., fürstl.anbaltscber Leibmedicns und Stadt-Physikus in Zittau; Johann Hein-rich v. L., Licentiat der Hechte, Senator in Zittau etc., und Gott-fried Heinrich v. L., Jur. utr. Gand. und Notar. Mit Letzterem,welcher sich 1725 mit Maria Rosina Weder vermählte, und dessenTodesjahr nicht aufzufinden ist, oder mit dem Sohne desselben, Jo-hann Heinrich v. Lanckisch, welcher als k. preuss. Lieutenant 1758in Neisse von einer Bombe erschossen wurde, ist später die Haupt-linie des Geschlechts, welches so lange in grossem Ansehen in Zit-tau und der Oherlausilz blühte, im Mannsstamme ausgegangen, dennGottfried Heinrich v. L. halle, so viel sich aus Familienpapierenergieht, nur noch eine Tochter, Maria Hosina v. L., welche mitdem 1762 verstorbenen Hastor Primarius Hausdorf in Zittau ver-mählt war. Ueber einen nach Böhmen gekommenen Seitenzweigdes Geschlechts fehlen nähere Nachrichten, doch giebt Megerlev. Mithlfeld (a. a. 0.) an, dass Johann Anton Lankisch Hilterv. Hornitz (HOrnilz), böhmischer Landes-Procurator, vom KaiserFranz IL, I792, die Bestätigung seines im 16. Jahrhunderte erhal-tenen Hillerslandes erlangt habe.

v. Lassberg, Freiherren.

Schild dreimal der Länge nach und einmal quer getheilt, alsonchtfehlrig: 1 und 6 in Schwarz ein das ganze Feld überziehendes,goldenes Kreuz, sogen, gemeines Kreuz, doch siehe unten die An-gaben über das ältere Wappen der Familie (Stammwappen); 2 und5 quer getheilt, oben rollt, ohne Bild, unten in Silber eine aus demFeldesfusse bis an die Theilungslinie aufsteigende, gebogene, rollteSpitze (v. Neydeckh); 3 und 8 quer getheilt, oben schwarz, ohneBild, unten der Länge nach getheilt von Roth und Silber und eben-falls ohne Bild (Stammwappen der Reickher), und 4 und 7 in Sil-ber auf grünem Dreiberge ein goldener Baumstamm, welcher obenzwei Aeste, den einen rechts, den anderen links, und jeden mitdrei goldenen Blättern treibt (Sinzenhauser. Die Felder 3 und 8und 4 und 7 zusammen sind das Wappen der Reickher v. Piden-hach). Auf dem Schilde steht eine siebenperlige Krone, auf wel-