Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
242
Einzelbild herunterladen
 

242

wappen.) Schild (Rückcnschild) gevierl: 1 und 4 in Silber zweischräglinks unter einander gestellte, schwarze Raiken, jeder an deroberen Seile dreimal gezinnt (Stammwappen der alten fränkischenFamilie Görtz, v. Schlitz genannt, oder nach späterer Schreihart:v. Schlitz, genannt v. Görtz), und 2 und 3 in Roth eine silberneLilie (Mittelschild des freiherrl. v. Labes'schen Wappens nach deinDiplome von 1786, s. oben. Die Felder 14 des Schildes ergehendas Wappen der freih. v. Labes'schen, Grafen v. Schlitz genanntenFamilie, welches, wie oben angeführt worden ist, früher quer inzwei Theile getbeilt war, hei Vereinigung mit dem gräflich v. Bas-sewitzschcn Wappen aber in ein geviertes Schild verwandelt wurde). Aul letzterem Schilde steht eine neunperlige Krone, auf welchersich fünf Helme erheben. Der erste (mittlere), gekrönte Helm trägtzwei neben einander stehende, silberne Säulen; aus dem zweiten(mittleren rechten) Helme, welcher mit einem von Schwarz undSilber sechsmal gewundenen Wulste bedeckt ist, wächst, zwischenzwei silbernen Zähnen eines wilden Schweines, ein links gekehrtes,wildes, schwarzes Schwein auf, und auf dem dritten (mittleren linken)Helme, welcher weder gekrönt noch gewulstet ist, steht, zwischeneinem offenen, blauen Adlersfluge, ein grünender Palmbaum (diebisher beschriebenen drei Helme sind die Helme des gräfl. v. Basse-witzschen Wappens, und der zweite [mittlere rechte] Helm enthältden Helmschmuck des Stammwappens). Der vierte (rechte) gekrönteHelm trägt einen offenen, silbernen Adlersflug, dessen rechter Flü-gel mit den oben beschriebenen beiden, gezinnten, schwarzen Rai-ken schräglinks, der linke aber schrägrechts belegt ist, und aufdem fünften (linken), ebenfalls gekrönten Helme steht, zwischeneinem offenen, rothen, auf jedem Flügel mit einer silbernen Liliebelegten Adlersfluge, ein mit der Spitze nach oben und links ge-kehltes Schwert mit goldenem Grille (der vierte und fünfte [rechteund linke] Helm sind die Helme des Wappens des Freih. v. Lahes,gen. Graf v. Schlitz). Die Decken des mittleren Helmes sind rothund silbern, des mittleren rechten schwarz und silbern, des mittle-ren linken blau und silbern, des rechten schwarz und silbern unddes linken roth und silbern. Den Schild hält rechts ein einwärts-sehender, schwarzer Rüffel, und links ein vorwärtssehender, mitLaub bekränzter und umgürteter, wilder Mann, welcher mit derLinken eine Keule auf den Boden stemmt.