Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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v. Lafabrique, Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein das Feld ganz überziehen-des, goldenes Andreaskreuz, welches in der Mitte von zwei sechs-strahligen, goldenen Sternen, der eine rechts, der andere links, be-gleitet ist; 2 und 3 in Gold ein quer durch das Feld Iiiessender,blauer Strom, auf welchem eine Ente von natürlicher Farbe nach derrechten Seite schwimmt und unter demselben ein grünes Kleeblatt.Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Helmträgt einen offenen, blauen Adlersflug, dessen beide Flügel je mitdem Andreaskreuze und den Sternen des 1. und 4. Feldes belegtsind, und der linke die schwimmende Ente des 2. und 3. Feldeszwischen zwei goldenen Büffelshörnern, von welchen jedes von demerwähnten blauen Flusse durchzogen und in der Mündung miteinem Kleeblatte besteckt ist. Hie Decken heider Helme sind blauund golden. Wappenhuch des Königreichs Bayern, III. 46.v. Hefner, II. 42 und S. 43. v. Lang, S. 172 und 173.v. Hellbach, II. S. 2 (statt: Franz Seraph L. niuss Adrian L. stehen).

Bayern. Adrian Lafabrique, kurpfalzbayer. Hofkammer- undCommerzienrath, wurde vom Kurfürsten Maximilian Joseph vonPfalzbayern, 11. Aug. 1775, in den Freiherrenstand erhohen. DerSohn desselben, Franz Seraph Freiherr v. Lafabrique, geh. 1750,k. bayer. quiesc. Appellations-Gerichts-Balh, war in die Adelsmatri-kel des Königreichs Bayern eingetragen.

v. Langenickel.

Schild der Länge nach getheilt: rechts in Gold auf grünemBoden ein grüner Palmbaum; links in Blau ein rechts gekehrter,goldener Löwe. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, auswelchem der Löwe der linken Schildeshälfte, in der rechten Vor-derpranke einen grünen Palmzweig nach oben und links haltend,auhvächst. Die Helmdecken sind blau und golden. Wappenbuchder Preuss. Monarchie, III. 79. v. Ilellbach, IL S. 10. N.Preuss. Adelslex., I. S. 41 und V. S. 298. Freiherr v. Ledebur,II. S. 9.

Preussen. Johann Anton Langenickel, fürstbischöflich Bres-lauischer Amtshauptmann, wurde vom Könige Friedrich IL von

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