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offenen, rothen Adlersfluge, dessen Fliigel mit der Lilie der unterenSchildeshälfte belegt sind. Die Decken des rechten Helmes sindschwarz und silbern, die des linken roth und silbern. — Hans Freih.v. Labes, genannt Graf v. Schlitz, starb 25. Juli 1831 und hinlerliessnur eine Tochter, Johanna Caroline Luise, welche sich 1822 mit Hein-rich Adolph Bernhard Grafen v. Bassewitz vermählte. Letzterer hatspäter mit seinem Namen und Wappen den Namen und das Wappenseiner Gemahlin vereinigt. Dieses vereinigte 'Wappen findet sich im NMeklenburg. Wappenbuche, III. 10, in den deutschen Grafenhäusern,I. S. 50 und 51 etc. — Da Bd. II. S. 39, und 40 in dem Artikelv. Bassewitz allerdings der in die Familie# gekommene Grafenstanderwähnt, das gräfliche Wappen aber nicht angegeben worden undbei Vereinigung des oben beschriebenen Wappens des Freiherrnv. Labes, genannt Graf v. Schlitz, mit dem gräflich BassewitzschenWappen der quergetheilte Schild des erstcren (s. oben) ein gevier-ter geworden ist, so dürfte es wohl am Platze sein, dieses schöne,vielfach zusammengesetzte Wappen, welches in vollständigen Lack-abdrücken wohl in mehreren, wenn auch grossen heraldischenSammlungen fehlen wird, hier zu beschreiben und dadurch zugleichanzugeben, wie wohl eigentlich, wenn man eine genaue und deut-liche Beschreibung so zusammengesetzter Wappen liefern will, die-selbe einzurichten sei. Dasselbe gestaltet sich, wie folgt: Schild(Rückenschild) mit Mittelschilde und in letzterem befindlichen Herz-schilde. Im silbernen Ilerzschilde ein nach der rechten Seite sprin-gendes, schwarzes, wildes Schwein (Stammwappen der alten meklen-burgischen Familie v. Bassewitz, siehe Bd. IL S. 39). Mittelschildzweimal quer und in den beiden unteren Theilen der Länge nachgelheilt, also fünffeldrig: 1 (oberer Theil) in Roth zwei auf derTheilungslinie neben einander stehende, silberne Säulen; 2 (in derMitte rechts) in Schwarz ein vorwärtssehender, goldener Büffelskopfmit durch die Nase gezogenem, goldenem Ringe; 3 (in der Mittelinks) in Grün ein nach der rechten Seite gekehrter, goldener Greil;4 (unten rechts) ebenfalls in Grün ein links gekehrter, nicht ganzgewöhnlich gestellter, doch beide Vorderpranken etwas erhebender,gekrönter, goldener Löwe, und 5 (unten links) unter einem silber-nen, mit einem querliegenden Lorbeerkranze belegten Feldeshauptein Blau ein auf grünem Boden stehender, grünender Palmbaum. (Dieeben beschriebenen Felder I—5 des Mittelschildes machen denSchild des gräflich Bassewitzschen Wappens aus und kamen, alsder Grafenstand in die Familie v. Bassewitz gelangte, zu dem Stamm-iv. 16