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N. Preuss. Adelslcxicon zusammen, nacli welchem Carl Heinrichv. K., „vermählt mit einer Tochter des k. k. Feldmarschalls GuidoGrafen v., Starhemberg", als k. k. Oberst 1727 zu Wien starb,und Balthasar v. Könitz 1737 zum k. k. General-Feldmarschall-Lieutenant stieg. — Die Besitzungen der Familie lagen und liegenzunächst in Thüringen, im Coburg-Saalfeldischen und Schwarzburgi-schen und wechselten im 16.—18. Jahrhunderte mehrfach. Nochin neuester Zeit (1836) waren Birkach und Weissenbrunn in derHand der Familie, welche sich in die fränkische und thüringischeLinie geschieden hat. Aus ersterer war Christian Ferdinand Frei-herr v. K. — der Freiherrenstand der Familie ist durch einen vondem Sachsen-Meiningischen Lehnhofe unter dem 14. Oct. 1790 be-stätigten Familienrecess aus langer Zeit nachgewiesen — geb. 1756,herzogl. Sachsen-Meiningischer Kämmerer und wirkt. Geh. Rath,Besitzer der Bambergischen Lehengüter Herreih und Bettelreuth, sowie der Vetter desselben, Christian Friedrich Carl Alexander v. K.,geh. 1790, aus der thüringischen Linie, Herr auf Eyba, k. bayer.Gensdarmerie-Oberlieutenant, in die Adelsmalrikel des KönigreichsBayern eingetragen worden. Freiherr Christian Ferdinand, gest.1832 als herzogl. Sachs.-Meining. Staatsminister und Geheimer Raths-Präsident etc., welcher nach den Angaben Einiger auch Unter-Siemenau mit Weissenbrunn am Forst, so wie Birkach am Forst(s. oben) besass, Güter, welche bei der Familie geblieben sind,starb 1832, ohne aus der Ehe mit Henriette Freiin v. Spessart, ausdem Hause Mupperg bei Coburg, Nachkommen zu hinterlassen.Weitere Nachrichten über die Familie fehlen.
v. Könitz (im Mansf'eld'schen).
Im silbernen Schilde ein schrägrechter, rother Balken, welcherlinks (oben) von einer schrägrechts gelegten goldenen Lilie, undrechts (unten) von zwei unter einander schrägrechts gestellten, fünf-blätterigen, goldenen Rosen begleitet ist. Auf dem Schilde steht eingekrönter Helm, welcher eine goldene, aufrecht gestellte Lilie trägt.Die Helmdecken sind roth und golden. Wie beschrieben ergebenLackabdrücke von älteren Petschaften der Familie das Wappen,doch weicht von denselben Siebmacher, I. 196: v. Könitz, Sächsisch,vielfach ab. Bei Siebmacher nimmt das Wappen auf der citirten