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Könitz'schen Wecken belegt, und den Kopf umgab eine Binde, welcheaus einem rolhen und silbernen, flatternden Bande bestand. Aufdem gekrönten Ilelme sass ein rother Windbund mit goldenemHalsbande: eine eigentümliche-Variante, welche, von dein nicht zuerklärenden Helmschmucke abgesehen, schon der Erwähnung werthist. Wäre das Wappen nämlich, ohne Helm und Helmschmuck,nur etwa mit einer Krone bedeckt, so liesse sich der Schild da-durch erklären, dass man das Wappenhild mit dem Helmschmuckevereint im Schilde habe vorstellen wollen, wie dies in einzelnenFällen hinsichtlich anderer Wappen, z. B. des v. Hopfgartensßhen,v. Polenz'schen etc., auf wohl im Anfange des 18. Jahrhunderts gesto-chenen Betschaften vorkommt). — Freiherr v. Ledebur, I. S. 461.
Bayern, Sachsen - Meiningen etc., Schwarzburg.Altes thüringisches und fränkisches Adelsgeschlecht, dessen Nameschon vom 11. Jahrhunderte an vorkommt, und für dessen Stamm-haus Einige das gleichnamige Gut im Schwarzburgischen halten,doch ist. dasselbe nach Anderen jünger, als die Familie und vondieser erst erbaut worden, und Unter-Siemen im Coburgischen, wel-ches das Geschlecht nach Einigen schon 1071 inne hatte, so wieEyba hei Saalfeld, welches demselben schon 1262 zustand, dürftenjedenfalls ältere Besitzungen, als das erwähnte Könitz, sein. NachHoenn, Coburg. Chronik, IL, beschenkte die Familie schon 1071das Kloster Saalfeld, Albert de Könitz lebte nach Schubes, Saalleld-Coburg. Landesgeschichle, 1125, und Merbolh v. Köniz, welcher beiAltenburg wohnte, kommt 1214 (Gotha diplomat. V. 196) in einemDiplomate Guntheri de Crimmitzschau, Landrichters des Rom. Kai-sers im Lande Pleissen, vor. Die ordentliche Stammreihe des Ge-schlechts hat Val. König mit Harlmann v. K., gest. 1262, begon-nen. Derselbe war mit Catharina v. und zum Staflelstein vermählt,und in allen Papieren sollen sich die Nachkommen desselben, welchesich auch in vielen anderen Staaten, in und ausserhalb Deutsch-lands, in Schweden etc. ausbreiteten, gewöhnlich mit Nummern be-zeichnet, vorfinden. Georg v. K. war 1515 Canzler zu Coburg,Veit Ulrich 1680 Hofgerichts-Assessor zu Coburg, und Hans Adamstarb 1719 als herz. Sachsen-Coburg-Meiningischer Kriegsrath, Oberstund Commandant zu Coburg, Landschafts-Director etc. Von demBruder des Letzteren, Johann Dietrich v. K., herzogl. sächs. Ober-hofmeister, entspross, wie Gauhe angiebt, Carl Friedrich v. K., k.k. Generalmajor. Mit dieser, die nach Oesterreich gekommene Li-nie des Geschlechts betreffenden Angabe stimmt nicht ganz das