Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
222
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wie beschrieben, nur trügt der ITelm nicht den Rumpf eines Mobren,sondern den eines Mannes, und beschreibt dasselbe, wie folgt: imsilbernen Schilde zwei neben einander aufrecht gestellte, rotheWecken. Auf dem adeligen Turniersbelm ruht ein roth und silberngekleideter Mann ohne Arme, dessen Ilaupt mit einer roth und sil-bern gewundenen, fliegenden Zindel-Binde gebunden ist). Tyrolf,I. 69, und Wappenbuch des Königreichs Bayern, III. 42: Freiherrenv. Könitz (im silbernen Schilde in einer schwebenden, rothen Ein-fassung zwei oben und unten, so wie rechts und links an dieseEinfassung anstossende, neben einander aufrecht gestellte, einanderberührende Wecken. Dieselben sind roth eingefasst und im Wap-penbuche des Königreichs Bayern in der Mitte von Gold und Rothgeviert, in Tyrofl's N. A. W. W. dagegen ist die rechte Wecke vonGold und Roth, die linke aber von Roth und Gold geviert: Abbil-dungen, welche nach allen bekannten Angaben Uber das Stamm-wappen sich als unrichtig ausweisen. Auf dem Schilde steht einmit einer fünfperligen Krone gekrönter Helm, aus welchem derRumpf eines vorwärtssehenden Mohren aufwächst, dessen Kleidungder Länge nach von Silber und Roth getheilt ist und welcher aufdem Kopfe einen von Silber und Roth gewundenen Wulst, dessenweisse, roth eingelässte Bänder links abfliegen, trägt. Die Ilelm-decken silbern und roth). v. Heiner, II. 41 und S. 43: Freiher-ren v. Könitz auf Untersimau (giebt das Wappen ganz so, wie das-selbe zuerst oben angeführt worden ist. Die Beschreibung sagt:in Silber zwei stehende, rothe Wecken, neben einander. Auf demHelme ein wachsendes Mohren-Brustbild, von Roth und Silber ge-spalten, mit gestiimmelten Armen und einer roth und silbernenZindelbinde ums Haupt). Gauhe, 1. S. 1062 und 1063.v. Ilattstein, 11. Suppl. 36. Biedermann, Geschlechtsregister desOrts Baunach, Tab. 9597. Hörschelmann, Sammlung zuver-lässiger Stamm- und Ahnentafeln, 1. 41. Gruner, histor. Be-schreibung des S. Coburg-Saalleld. Antheils, 1. S. 92. v. Lang,Suppl., S. 52 und 53. v. Hellbach, I. S. 6S0. N. Preuss.Adelslexic., III. S. 142144 (giebt zuerst das Wappen nach Val.König, d. h. auf dem Helme nicht mit dem Rumpfe eines Mohren,sondern eines Mannes, und setzt dann hinzu, dass ein der Redactionvorgelegener Abdruck von einem Petschafte im Schilde eine wach-sende, zur Rechten roth, zur Linken silbern gekleidete Weibsper-son, die statt der Arme nur ein Paar Stümpfe hatte, gezeigt habe.Das Kleid derselben war mit den zwei rothen, zusammenhängenden