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4 (1857)
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einander und eins unten , begleitet ist. Auf dem Schilde stehenzwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trägt einen offenen, schwar-zen Adlersflug, und der linke drei Straussenfedern, schwarz, silbern,schwarz. Die Decken beider Helme sind schwarz und silbern, undden Schild halten zwei auf grünem Boden stehende, auswärtssehende,golden gekrönte und bewehrte, schwärze Adler, welche auf derBrust den königlichen, goldenen Namenszug FB. tragen. Wap-penbuch der Preuss. Monarchie, II. 45. v. Hellbach, I. S. 676. N. Preuss. Adelslexicon, 1. S. 44 und III. S. 138. Freiherrv. Ledebur, I. S. 458.

Preussen. Die Gebrüder Carl Simeon Gerhard und GisbertWilhelm v. König, Besitzer der Rittergüter ClyfT und Aldent in derGrafschaft Mark, wurden vom Könige Friedrich IL, 16. Dec. 1763,in den Freiherrenstand des Königreichs Preussen erhoben. Diesel-ben stammten aus einem ursprünglich elsassischen Adelsgeschlechte.Zu diesem Geschlechte gehörten, wie das N. Preuss. Adelslexicon(a. a. 0.) angiebt, der k. preuss. Landrath im LiehenburgischenKreise Freiherr v. K., so wie die Gebrüder, der 1827 zu Berlinverstorbene k. preuss. Oberst a. D. Freiherr v. K., und der nach1830 zu Lichtenberg bei Berlin verstorbene k. preuss. KammerherrFreiherr v. König. Beide starben ohne Nachkommen und warenwohl die Letzten ihres Stammes.

v. Könitz (in Thüringen, Franken etc.), auch Freiherren.

Im silbernen Schilde zwei neben einander aufrecht gestellte,an einander stossende, rothe Wecken. Auf dem Schilde steht einHelm, aus welchem vorwärts gekehrt und etwas rechtssehend einMohr ohne Arme aufwächst, dessen Kleidung der Länge nach vonRoth und Silber getheilt ist, und dessen Kopf mit einer rothsilber-nen Kopfbinde, deren Bänder links abfliegen, umgeben ist. DieHelmdecken sind rollt und silbern. Abdrücke von Petschaften. Siebmacher, I. 146: v. Könitz, Thüringisch (nimmt die Weckenals Steine und den Rumpf auf dem Helme als Mohrenrumpf an. DieDeclaration" sagt nämlich: ein weisser Schild, die beiden Steinedarin roth. Auf dem Helme das Möhrlein in roth und weiss ab-getheiller Kleidung und Binden auf dem Kopfe, die Helmdecke auchroth und weiss). Val. König, III. S. 573 581 (giebt das Wappen,