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4 (1857)
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zahlreiche Nachkommenschaft hinterlassen, welche in k. preuss.Staatsdiensten zu hohen Ehrenstellen gelangt ist.

v. König.

Im silbernen Schilde zwei neben einander stehende, die Sach-sen einwärts kehrende, schwarze Adlersflügel. Auf dem Schildesteht ein, mit einem von Silber, Roth und Schwarz gewundenenWulste bedeckter Hehn, welcher drei Straussenfedern, silbern,schwarz, roth, trägt. Die Hehndecken sind rechts schwarz undsilbern, links roth und silbern, und hinter dem Schilde kreuzensich zwei preuss. Espontons. Wappenbuch der Preuss. Monar-chie, III. 68. v. Hellbach, I. S. 676 und 677. N. Preuss.Adelslexicon, III. S. 139 und V. S. 276. Freiherr v. Ledebur,1 S. 458.

Preussen. Die Brüder Friedrich Wilhelm König, k. preuss.Lieutenant im Regiment v. Beschefer, und Philipp Christian König,ebenfalls in k. preuss. Kriegsdiensten, wurden vom Könige FriedrichWilhelm 1. von Preussen, 22. Juli 1721, in den Adelstand des Kö-nigreichs Preussen erhoben. Dieselben stammten aus der bekann-ten Patricierlämilie König in Halle, doch wurde bei ihrer Erhebungin den Adelsland nicht das alte Familienwappen: im rothen Schildeein gekrönter, mit Zepter, Reichsapfel und Krönungsmanlel ange-thaner, vorwärts gekehrter König (v. Dreyhaupl, Tab. XXVII) bei-behalten, sondern das oben beschriebene verliehen. Philipp Chri-stian v. König blieb als k. preuss. Hauptmann, 1745, in der Schlachtbei Kesselsdorf, Friedrich Wilhelm v. König aber, welcher sich inOstpreussen im Mohrunger Kreise angekauft hatte, pflanzte denStamm fort.

v. König, Freiherren.

Im schwärzen Schilde ein unten aus den Seitenrändern bisüber die Mitte des Schildes aufsteigender, gerader, silberner Spar-ren, welcher mit fünf aufrecht gestellten, weiss gefiederLen, eisernenPfeilen belegt und von drei silbernen Dreiecken, zwei oben neben