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Hannover. D. Heinrieh August Kneisen in Lüneburg, nach-mals k. hannoverscher Ober-Commerz-Commissair und Dechant desStifts Bardowick, wurde vom Kaiser Franz IL, 5. Febr. 1804, inden Reichsadelstand erhoben; eine Erhebung, welche im KönigreicheHannover 24. Jan. 1815 amtlich bekannt gemacht wurde. Die Fa-milie, welche 26. März 1847 erloschen ist, gehörte zu dem land-sässigen Adel des Königreichs Hannover und besass ein Gut in Hoya.
v. Koch.
Wappen (wörtlich nach dem Diplome): Auch wollen Wir sein(s. unten) ererbtes Familienwappen, bestehend in einer blauen Liliemit darüber schwebendem blauen, das Gesicht abwärts kehrenden,Halbmonde im goldenen Felde — in einem silbernen, goldgekrön-ten, roth ausgeschlagenen, mit blau und goldenen Helmdecken ver-zierten, olfenen und gerade gestellten Turnierhelme, nebst anhän-gendem Kleinode, mit darüber schwebender Lilie und dem Halb-monde des Wappenfeldes — und in dem Wahlspruche: „candidiorillis" hiermit dergestalt bestätigen, vermehren und verbessern, dassdas goldene Feld mit der blauen Lilie und dem darüber schwebendenHalbmonde von einer rothen, mit acht silbernen, Unsern gekröntenNainenszug (W) in blauer Farbe tragenden Schilden belegten Bor-düre zum Andenken an den von Uns verliehenen Adel, umgeben,der offene Turnierhelm aber mit fünf weissen aus der Krone em-porwachsenden, an ihren Spitzen mit einem goldenen Sterne ver-sehenen Straussfedern, von denen die mittlere die Lilie und denHalbmond des Wappenschildes trägt, geziert, und an der rechtenSeite mit blau und goldenen, an der linken Seile mit blau undsilbernen Helmdecken umgehen sein soll. Der Wahlspruch abercandidior illis soll mit goldenen Buchstaben in einem blauen Bandegeführt werden." — Abdrücke von Petschaften, von denen einigedie vorbeschriebene Bordüre mit den acht silbernen Schildchen,deren jedes mit einem blauen, gekrönten W belegt sein soll, nichtzeigen. — Nach dem mitgethcilten Wortlaute des Diploms sind imWappenbuche des Königreichs Hannover und des Herzogthums Braun-schweig, F. 8 und S. 9, die Farben dieses Wappens mehrfach un-richtig angegeben. Die in diesem Werke gegebene Beschreibungist nämlich folgende: „v. Koch. Lilie, darüber ein gestürzter Mond,