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Geschichte von Zittau, II. S. 800. — Freih. v. Ledebur, I. S. 434(ohne Angahe des Wappens).
Oesterreich, Sachsen. Anton Kissling, Sohn des HansK., Gerhers in Zittau, gest. 1589, erlangte wegen 24jähriger rühm-licher Kriegsdienste im kaiserlichen Heere vom Kaiser Carl V., 1541,nehst seinem Bruder, Johann K., einen Adels- und Wappenbrief;weil aber diesen Brief 1608 das Feuer in Zittau verzehrte, liessensich die nachgelassenen Söhne und Enkel vom Kaiser Ferdinand II.,21. Juli 1625, das Diplom von Neuem bestätigen. Das Geschlechtzählte im ganzen 17. und 18. Jahrhundert zu den angesehenstenFamilien der Stadt Zittau, machte aber von dem ihm zustehendenAdel keinen Gehrauch, bis Carl Heinrich Kissling, Herr auf Badgen-dorf, Ober-Amts-Advocat in Zittau, von Neuem ein Bestätigungs- undErneuerungsdiplom des alten Adels seiner Familie, welches Diplomvon Einigen filr ein Adelsdiplom gehalten wird, vom Kaiser Franz II.,15. Sept. 1805, erhielt. Der Stamm ist, so viel bekannt, imMannsstainme nicht fortgesetzt worden.
Kletzl Edle v. Mannen.
Schild quer getheilt: oben in Roth ein nach der rechten Seiteim Gehen begriffener, silberner Löwe mit offenem Rachen, rother,ausgechlagenerZunge und über dem Rücken aufgeschlagenem Schweife,welcher in der rechten aufgehobenen Vorderpranke ein Schwert mitgoldenem Griffe hält, und unten in Blau auT grünem Boden zweidreizinnige, silberne Festungsthürme mit geschlossenen Fensternund Thoren, zwischen welchen eine silberne Lilie schwebt. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher zwei Büffelshörner,rechts ein rothes und links ein blaues, trägt. Die Hehndeckensind rechts roth und silbern und links blau und silbern. — Hand-schriftliche Notizen.
Oesterreich. Wenzel Kletzl, k. k. Rittmeister und 1856als Major zu Gratz verstorben, wurde vom Kaiser Franzi, vonOesterreich, laut Diploms d. d. Wien, 22. Dec. 1831, mit dem Prä-dicate: Edler v. Mannen, in den Adelstand erhoben. Derselbe hatteaus der Ehe mit Antonia v. Ivuhik mehrere Söhne und Töchter.Von ersteren steht Anton Kletzl Edler v. Mannen jetzt als Haupt-mann im k. k. 27. Infanterie-Regimente König Leopold I. von Bei-