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v. Kindt.
Schild der Länge nach und in der linken Schildeshälfte quergetheilt, also dreifeldrig: 1 (rechts) in Blau auf grünem Boden einvorwärts gekehrtes, nacktes Kind, welches mit aufgehobener Linkenund gesenkter Rechten eine Guirlande schräg vor sich hält, und zudessen Füssen am äusseren Feldesrande ein einwärts gekehrterHahn steht; 2 (links oben) in Silber drei neben einander stehendeBienen von natürlicher Farbe, und 3 (links unten) in Roth eineKirche mit hohem, der Theilungslinie des Schildes nahe stehendemTlnirrne. Auf dem Schilde steht ein Helm, aus welchem ein nachder rechten Seite sehender Engel aufwächst, welcher in der ausge-streckten Rechten einen grünen Kranz hält, während die Linke ander Seite herabhängt. Die Helmdecken sind rechts blau und sil-bern und links roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften undhandschriftliche Notizen. — Dresdner Kalender zum Gebrauch fürdie Residenz, 1849. S. 153 (der Hahn unten im I. Felde ist nichtangegeben). — Freiherr v. Ledebur, I. S. 432 (ohne Angabe überdas Diplom und Wappen).
Sachsen. Der Rittergutsbesitzer Kindt, Herr auf Hochkirchetc., wurde vom Könige Friedrich August 1. von Sachsen, im Nov.1816, in den Adelstand des Königreichs Sachsen erhohen. AlsGüter der Familie wurden neuerlich angegeben: Elbersdorf, Kupp-ritz und Kuhschütz, Hochkirch etc. (letztere drei in der Ober-lausitz).
v. Kissling.
Im blauen Schilde ein mit den Sicheln nach unten gekehrter,goldener Halbmond mit Gesiebt, welcher oben rechts und links,so wie unten von einem sechsstrahligen, goldenen Sterne begleitetwird und über welchem eine goldene Lilie schwebt. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher, zwischen zwei von Goldund Blau mit gewechselten Farben quer getheilten AdlersQligeln,die Lilie des Schildes trägt. Die Helmdecken sind blau und gol-den. — Abdrücke von Petschaften und handschriftliche Notizen. —Wappenbuch der Sächs. Staaten, IV. 51. — Münch, WappenbuchZittauischer Geschlechter, Tab. 7. — D. Pescbeck. Handbuch der