Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
206
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Sachsen. Johann Kanig, Herr auf Milstrich in der Oberlau-sitz, wurde nach Erwerb des genannten Gutes vom Kaiser Franz II.,1804, in den Reichsadelsstand erhohen. Derselbe, gest. 1821, ver-mählt mit Johanna Chrislina Lehmann, Besitzerin des Freigutes Ca-nilz-Christina bei Bautzen, welche 1842 starb, hat den Stammdurch drei Sühne und drei Tochter fortgepflanzt, welche letzteresich sämmllich vermählt hatten, aber bereits verstorben sind. Vonden Sühnen ist der ältere, Carl August v. IL, geb. 1803, Herr aufMilstrich. Derselbe war in erster Ehe mit Juliane v. Rümer ausdem Hause Alt-Schünfels vermählt; aus zweiter Ehe mit Adelheidv. Alvenslehen aus dem Hause Calbe an der Mulde leben, nebeneiner Tochter, Olga, zwei Sühne, Arthur und Emil. Der mittlereSohn, Wilhelm Adolph v. Ii., geb. 1806, k. sächs. Regierungs-Re-ferendar, Advocat und Notar in Leipzig, in erster Ehe vermählt mitBertha v. Alvensleben aus dem Hause Calbe, gest. 1841, ist in zwei-ler Ehe vermählt mit Mathilde Baumann, aus welcher Ehe eine Toch-ter, Adolphine, und ein Sohn, Horst, stammen. Der jüngereSohn, Curt Heinrich v. IL, geb. 1810 zu Milstrich, hat sich mit Agnesv. Melsch vermählt.

v. Karras (Karas, Caras, Carras).

Im rolhen Schilde ein schrägrechts gelegter Karpfen oder eineKarausche von natürlicher Farbe. Auf dem Schilde steht ein Helm,welcher eine goldene Säule trägt, die oben mit sechs schwarzenHahnenfedern, von denen drei sich rechts, drei links kehren, be-steckt und nach unten zu mit dem Karpfen des Schildes, welcherquer liegt und rechts sieht, belegt ist. Die Helmdecken sind rothund silbern. Abdrücke von Petschaften. Siebmacher, I. 159:v. Karas, Meissnisch (da die Abbildung die vierte Stelle in der zwei-ten Reihe der citirten Tafel einnimmt, so liegt nach der bekanntenAnordnung der Siebmacber'schen Tafeln der Karpfen im Schildeschräglinks und sieht auf dem Helme links. DieDeclaration"sagt: ein rother Schild, darin ein Karpfen an seiner Farbe. Aufdem Helm auch also, die Säule gelb, die Federn schwarz, die Helm-decke roth und weiss). v. Meding, I. S. 271 und 272 (giebtzuerst nach einer Stammbaumszeichnung das Wappen, wie folgt:im rolhen Felde ein schrägrechts liegender, silberner Fisch, undauf dem Helme mit rolh-silbernen Decken eine goldene, oben et-