Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Wappen an sein Geschlecht brachte. Der Sohn (lesseihen war deroben genannte Johann Jacob Freiherr v. Juriisch, gest. 1694, vonwelchem, aus der Ehe mit Eva Sidonia Freiin v. Kiernherg zumStein, Freiherr Wolf Carl entspross, von welchem, vermählt mitHosina Isahella Grälin v. Schroltenbach, Freiherr Franz Adam stammte.Letzterer hatte, aus der Ehe mit Sidonia Freiin v. Stroblhof, einenSohn, den Freiherrn Anton Joseph, gest. 1749, welcher aus ersterEhe mit Anna Elisabeth Freiin Mordaxt v. Dörtendorf, zwei Sühnehinlerliess, die Freiherren Carl Ignaz und Ferdinand Joseph, welcheden Stamm in zwei Linien, der älteren und der jüngeren, fort-setzten. Von dem Stifter der älteren Linie, dem Freiherrn Carllgnaz, gest. 1763, 1(. k. Landrathe zu Laibach, vermählt mit Fran-zisca Xaveria Gräfin v. Auersperg, stammte Freiherr Leopold AloisNiclas, und von diesem, aus der Ehe mit Maria Felicitas v. Brecker-feld zum Impelhofeh, Freiherr Joseph Franz Anton, welcher, ver-mählt mit Anna Zelluschek v. Fichtenau, nur eine Tochter, FreiinHedwig, hinlerliess, die, 31. Oct. 1812, die ältere Linie schloss.Vom Stifter der jüngeren Linie, dem Freiherrn Ferdinand Joseph,gest. 1784, stammle aus der Ehe mit Maria Anna Felicitas FreiinSchweiger v. Lerchenfeld Freiherr Franz Sales Joseph, Herr aufBadelstein und Pletterje in Krain, k. k. Kämmerer und Gubernial-ralh zu Grätz, welcher sich 1805 mit Ernestine Gräfin v. Thurn-Valsassina vermählte. Aus dieser Ehe sind drei Söhne entsprossen:Freiherr Cajetan, geb. 1806, k. k. Kämmerer und Gubernial-Secre-tair zu Laibach, Freiherr Franz, geb. 1809, k. k. Oberlieutenantin d. A., und Freiherr Ernst, geh. 1810, k. k. Kämmerer, Oberstund Begimentscommandant (1853) etc.

v. Kanig (Canig).

Im silbernen Schilde ein nach der rechten Seile springendes,schwarzes Boss. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, wel-cher, zwischen einem offenen, schwarzen Adlersfluge, einen blühen-den Hanfstengel trägt. Die Helmdecken sind schwarz und silbern. Abdrücke von Petschaften und handschriftliche Notizen. DieAngaben über das Wappen im Dresdner Kalender zum Gebrauchef. d. Besidenz, 1849, S. 153, sind richtig, nur ist die Tinctur desAdlersfluges nicht angeführt.