Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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ein goldenes Kreuz bis auf die Brust herabhängt (Mittelschild desWappens der erloschenen freiherrlichen Familie v. Schnitzenbaum).Schild: 1 in Roth ein einwärts springendes, silbernes Einhorn;2 ebenfalls in Roth ein aufwachsender, vorwärtssehender, ge-krönter, schuppiger, goldener Drache ohne Flügel mit vorgestreck-ten Vorderklauen und emporgeringeltem Stachelschwanze; 3 vonRoth und Silber der Länge nach getheilt mit zwei neben einandergestellten Teichkolben von natürlicher Farbe, und 4 in Roth einaufwachsendes, einwärtssehendes, silbernes Pferd (die gesamintenFelder des Schildes sind die Felder des Schnitzenbaumschen Schil-des). Auf dem Schilde stehen vier gekrönte Helme. Von den mitt-leren beiden Helmen trägt der rechts stehende (von rechts derzweite Helm) den Hirsch der rechten Hälfte des Mittelschildes auf-wachsend (v. Juritsch'scher Helm), der daneben links stehende Helmaber (der dritte von rechts) die Jungfrau der linken Hälfte des Mit-telschildes. Aus dem rechten Helme wächst das Einhorn des 1.Feldes einwärtssehend auf, und der linke Hehn (der vierte) trägtden aufwachsenden Drachen des zweiten Feldes (der rechte, in derMilte links stehende und der linke Helm sind die Helme desSchnitzenbaumschen Wappens). Die Decken des in der Mille rechtsstellenden Helmes sind blau und golden, die des in der Mitte linksstehenden Helmes aber, so wie die des rechten und linkenHelmes roth und silbern. Handzeichnung und handschriftlicheAngaben. Geneal. Taschenbuch der freiherrl. Häuser, 1848.S. 193195, 1855. S. 288 und 289 (und 1857. S. 357 unter Ver-weisung auf 1855).

Oeslerreich. Johann Jacob v. Juritsch zum Strugg und Alt-guttcnberg, kais. Ober-Zahl- und Proviantmeister in der crobatischenund Meeres-Grenze, wurde vom Kaiser Ferdinand IL, laut Diplomsd. d. Wien, 4. Mai 1634, in den erbländisch-Osterreichischen Frei-herrenstand erhoben. Ein aus Ungarn stammendes Adelsgeschlecht,aus welchem Sylvester Jurits vom Kaiser Maximilian IL, laut Diplomsd. d. Wien, 9. Juli 1569, unter Bestätigung des schon früher ge-führten Adels, in den Ritterstand versetzt wurde. Der Sohn des-selben, Carl (I.), Ritter v. J., kaufte Strugg und Altgultenberg inKrain, und aus der Ehe mit Cathariua v. Rubensperg stammteCarl (IL), Rath des Erzherzogs Ferdinand und Kriegszahl- undProvianlmeister in der crobatischen und windischen Grenze, welcherdurch Vermählung mit Elisabeth Freiin Rauber v. Plankenstein,einer Erbtochter, das von der Mutter angeerbte Schnitzenbaumsche