Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
181
Einzelbild herunterladen
 

181

kleideter Arm, welcher in der Hand einen silbernen Schlägel führt;2 und 3 in Roth ein einwärts gekehrter, goldener Löwe, und 4 inBlau der Felsen und der aus Wolken kommende Arm des 1. Fel-des, doch so, dass der Felsen an den rechten Feldesrand ange-schlossen ist und schrägrechts herabsteigt, die Wolken aber mitdem Arme aus dem linken Feldesrande kommen. Auf dem Schildestehen zwei gekrönte Ilelme. Aus dem rechten Helme wächst derLöwe des 2. und 3. Feldes auf, und der linke Helm trägt einenaufwachsenden, vorwärts gekehrten Mann in blauer Kleidung mitsilbernem Kragen, silbernen Aufschlägen, silbernem Gürtel und mitschwarzem Hute, welcher in der Rechten einen silbernen Schlägelhält und die Linke in die Seite setzt. Die Helmdecken sind rechtsblau und silbern, und links roth und golden. Handzeichnungund handschriftliche Notizen. Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungs-band, S. 151 und 313. v. Hellhach, 1. S. 523.

Oesterreich. Ferdinand Johann Hajmerle, böhmischer Hof-agent, wurde vom Kaiser Carl VI., 1737, in den böhmischen Adel-stand und vom Kaiser Franz I., 6. März 1748, mit dem Prädicate:v. Haimthal, in den böhmischen Ritterstand erhoben.

Hayn (Hain, Haino, Heyn) v. Löwenthal.

Im rothen Schilde auf drei im Fusse desselben neben einanderaufsteigenden, spitzigen, grünen Bergen ein rechts gekehrter, dop-pelt geschweifter, goldener Löwe, welcher mit der rechten Hinter-pranke auf der Spitze des mittleren, mit der linken aber auf derSpitze des linken Berges steht, und in der aufgehobenen, rechtenVorderpranke drei an einem grünen Stengel befindliche rothe Rosenemporhält. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher,zwischen zwei von Gold und Roth mit gewechselten Farben quergetheilten Büffelshörnern den Löwen des Schildes mit den drei Ro-sen in der rechten Vorderpranke hält. Die Helmdecken sind rothund golden. Mönch, Wappenb. Zittauischer Geschlechter, Tab. 18:Heino v. Löwenthal. Ganz wie beschrieben findet sich das Wap-pen auf einem schon vor mehreren Jahrzehnten fast ganz verwitter-ten Leichensteine auf dem Kirchhofe an der Dreifalligkeilskirche zuZittau. Sinapius, I. S. 799, IL S. 340- Gauhe, II. S. 648und 649. v. Hellbach, I. S. 523. N. Preuss. Adelslexic., II.