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S. 353. — Freiherr v. Ledebur, I. S. 331: v. Hayn, Hayn und Lö-wenthal (giebt nicht das obenbeschriebene, sondern ein vermehrtesWappen, nämlich einen gevierteil Schild, I und 4 ein Löwe, 2 und3 drei Rosen an Einem Stiele, an, und setzt hinzu: „das freiherr-liche Wappen hat auch im Mittelschilde einen Löwen. — v. Lede-bur, Allg. Archiv, III. 289").
Preussen, Sachsen. Christoph Hayn v. Löwenthal, Herraul'Tscheitenau (im Kreise Sagan), S. Pal. Caes. et Aulae ImperialisComes, des filrstl. Jungl'räul. Gestifts St. Hedwig in Trebnitz Rathund Schaffner, wie auch der gräfl. Hatzfeldischen freien HerrschaftTrachenberg Rath, .welcher 1668 starb, erhielt vom Kaiser Ferdi-nand III. um das Jahr 1650 den Adelstand. Carpzov, AnalectaFastor. Zittav., III. S. 127, rechnet denselben zu den aus Zittauentsprossenen Juristen und sagt: „sein Vater war David von Löwen-thal, Senator Zittaviensis." Gauhe im II. B. a. a. 0. ist ungewiss,ob der Vorname Christoph oder Christian sei (der erstere ist derrichtige) und giebt an, derselbe sei im Städtchen Liebenthal oderLöwenthal im Lembergischen geboren. Vermählt mit Hedwig v. Poschhat Christoph Hayn v. Lüwenthal den Stamm fortgepflanzt, und einSohn desselben war wohl der vom Freiherrn v. Ledebur (a. a. 0.)angeführte Balthasar v. Hayn „aus Liebenthal in Schlesien", wel-cher vom Kaiser Leopold 1. 1672 in den Freiherrenstand erhobenwurde. Die schon in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts inSchlesien mit Nieder-Johnsdorf und Nieder-Hausdorf begüterte Fa-milie erwarb später Tscheitenau, 1679 das neuerlich so bekannt ge-wordene Fischbach (im Kreise Hirschberg) etc. und kommt noch1750 mit Wendisch-Musta (im Kreise Sagan) vor. In der Ober-lausitz stand dem Geschleehte Dürrhennersdorf zu.
y. Hecht.
Schild durch eine, aus den unteren Seitenrändern bis an denoberen Schildesrand aufsteigende, gerade, der Länge nach getheilteSpitze getheilt, vierfeldrig: I (rechts) in Blau zwei goldene Quer-balken, von welchen der obere von drei goldenen Rauten, zwei überdem Balken neben einander und eine unter dem Balken, begleitetist; 2 (links) in Roth zwei silberne Querbalken, von welchen derobere von drei silbernen Rauten, zwei über dem Balken und eine